Ehepaar Ochsenknecht:
Nackt für Kettenhunde

Ehepaar Ochsenknecht

Diese Schlagzeile klingt dubios, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Schauspieler Uwe Ochsenknecht und seine Frau Natascha möchten die Situation der Kettenhunde verbessern. Dafür ließen sie sich nackt unter dem Motto “Liebe braucht keine Ketten” ablichten und wandten sich jetzt mit diesem Foto und einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der neuen Bundesländer.

Durch die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) wurde das Ehepaar Ochsenknecht auf das grausame Schicksal vieler Kettenhunde aufmerksam. So fände man in ländlichen Gegenden der neuen Bundesländer Hundehaltungen vor, die in den alten Bundesländern seit fast 30 Jahren verboten seien. Die Bundeshundehaltungsverordnung sei zu wenig bekannt und es herrsche ein erhebliches Informationsdefizit über die gesetzlichen Vorschriften von Hunden.

“Für ein bewegungsfreudiges, auf soziale Kontakte angewiesenes Tier ist es unerträglich, ein Leben lang angekettet und isoliert zusehen zu müssen, wie das Leben an ihm vorbeigeht. Es liegt uns sehr am Herzen, dass Tiere ein gutes Zuhause und ein lebenswertes Leben haben”, so Uwe und Natascha Ochsenknecht an die Ministerpräsidenten. Das Ehepaar Ochsenknecht und PETA hoffen jetzt auf die Unterstützung der Ministerpräsidenten und bieten für die Gemeinden und Städte kostenlos das Informationsblatt “Ein Kettenhund muss zusehen, wie das Leben an ihm vorbeigeht”, an.

Deine Meinung zu diesem Thema? Hier kommentieren!

Foto(s): © GABO/Peta

von TIKonline.de

  • fuerTiere

    Hunde sind soziale Tiere die dauerhaft Rudelanschluss benötigen; also in die Familie integriert gehören, wie jedes andere Familienmitglied auch. Die Tierschutzhundeverordnung lässt dies außer Acht, womit eine Haltung gemäß Tierschutzhundeverordnung alles andere als optimal ist.