Phil Collins:
Tröstet sich mit Alkohol über Einsamkeit hinweg

Phil Collins

Phil Collins gehört zu den erfolgreichsten Musikern der letzten 50 Jahre. Ein glücklicher Mensch ist er deshalb aber nicht, wie er jetzt in einem Interview mit dem „Mirror“ gestand.

Nach der Scheidung von seiner dritten Ehefrau Orianne Cevey im Jahre 2007, sei er in ein tiefes Loch gefallen, so Collins. Cevey sei mit den gemeinsamen Kindern nach Florida gezogen und er saß plötzlich allein in seinem Haus in New York.

Da er kurz zuvor seine Karriere an den Nagel gehängt hatte, sah er sich nun mit der Situation konfrontiert, nichts zu tun zu haben und rutschte langsam in eine Depression. „Du wirst geschieden, deshalb lebe ich nicht mit meinen Kindern zusammen. Dann zogen sie nach Miami und ich war im Ruhestand und hatte meine Kinder nicht mehr. Ich stehe also auf, schaue Cricket, schalte den Fernseher um 11:00 Uhr ein und trinke eine Flasche Wein“, erklärt er.

Er sei zwar nie ein richtiger Alkoholiker gewesen und habe das Trinken vor 18 Monaten aufgegeben, einen Grund morgens aufzustehen habe er aber immer noch nicht gefunden.

Ein Lichtblick sei die Arbeit an einer „BBC“-Dokumentation über Genesis gewesen. Zeit mit den alten Kollegen zu verbringen sei toll gewesen. Allerdings hätte es ihm auch vor Augen geführt, dass er wohl nie wieder wird richtig Schlagzeug spielen können.

Vor allem in seiner linken Hand habe er in mehreren Fingern kein Gefühl mehr. „Ich habe vor ein paar Wochen versucht Schlagzeug zu spielen, aber es fühlte sich an, als wenn mein linker Arm jemand anderem gehören würde“, berichtet Collins frustriert.

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von Hirsch Heinrich

Comments

  1. Interessanter Artikel, Gefühle sind eine Wissenschaft für sich. Ich finde es aber nach wie vor noch Problematisch, dass man hier nichts greifbares hat. Man kann es nicht mal auf Männer und Frauen gleichermaßen anwenden, um vergleichbare Aussagen treffen zu können. Schwieriges Thema. Ich hab dazu auch was gefunden was ganz gut passt: https://impulsdialog.de/ueber_uns/blog/indianer-kennen-keinen-schmerz-die-angst-vom-verlust-der-maennlichkeit
    Sabbl

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