Sarah Connor und die Flüchtlinge:
Diese Promis helfen auch im Verborgenen

Dana Schweiger, Dieter Hallervorden,Sarah Connor (Fotos: HauptBruch GbR)

Sarah Connor sorgt derzeit für Gesprächsstoff, weil sie eine Flüchtlingsfamilie bei sich zu Hause aufgenommen hat. Auch andere Stars helfen eher im verborgenen. Wir haben uns in den letzten Tagen umgehört.

Am Sonntag erklärte uns Dieter Hallervorden in einem Interview: „Ich glaube, wer jemals die traurigen Augen eines Flüchtlingskindes gesehen hat und dabei kein Mitleid empfindet, der ist selbst kein Mensch.”

Für Hallervorden verdient jeder, der sich für Flüchtlinge einsetzt, Lob und Anerkennung. Er selbst engagiere sich auch, aber eher im Stillen. Hallervorden erklärte: „Ich mache das lieber im Geheimen, zum Beispiel mit meinem letzten Song, da habe ich ja auch angekündigt, dass ich alles, was ich da an Einnahmen erziele, zu 100 Prozent der Flüchtlingshilfe spende, aber ich möchte da nicht so viel Gewese drum machen. Es macht jeder auf seine Art und Weise und ich ziehe den Hut vor dem, was Til Schweiger macht.”

Dana Schweiger erzählte uns vor zwei Wochen, dass sie sich mit dem Verein Sternipark e.V. für Flüchtlinge einsetzt, sich um Unterbringungen, Kleidung, Deutschkurse und Integrationen in Schulen kümmert. Dana berichtete: „Ich arbeite mit Sternipark seit zehn Jahren und wir haben seit Mai ungefähr 85 Flüchtlingskinder aufgenommen. Ich habe schon auch meine Beschäftigung … Wir haben 85 Kinder schon bei uns, die haben teilweise eine Ausbildung, die lernen Deutsch, die sind teilweise schon in einer deutschen Schule integriert. Wenn die in einem Flüchtlingsheim sitzen, vier oder sechs Monate lang ohne Deutsch zu lernen … Da ist es kein Wunder, dass es eine Last ist.“

Dana Schweiger meint, dass die Flüchtlingskrise von vielen Verantwortlichen zu spät angepackt wurde. Dana: „Ich glaube, wir hätten uns schneller bewegen und vorbereiten müssen. Für mich ist es ein bisschen merkwürdig, dass wir in der EU sind. In meinen Augen ist es eine Krise, es ist aber keine großartige Krise wie ein Krieg … Wir können das hinkriegen, müssen nur Feuer unter den Arsch setzen!“

Veronica Ferres ist dagegen ganz in ihrer Nachbarschaft unterwegs. Sie verriet uns am 29. September 2015 bei einem Charity-Event: „Ich habe einen Flüchtling kennen gelernt, der ist 15 Jahre, der ohne Eltern hier ist und hofft, dass die Eltern irgendwann nachkommen …“

Sie geht sogar noch einen Schritt weiter. Veronica Ferres besucht Flüchtlinge und lädt sie zu sich nach Hause ein. Ferres: „Bei uns in München in der Straße direkt gegenüber von unserem Wohnhaus ist ein Flüchtlingsheim. Wir haben uns mit einer Familie da angefreundet mit neun Kindern und das bereichert sehr und das hilft sehr. Einfach auf die Menschen zuzugehen, sie einzuladen, sie mit nach Hause zu nehmen, aber auch deren unglaubliche Offenheit zu erleben, die uns wiederum sehr viel gibt.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von Hirsch Heinrich