„Das Jenke-Experiment“:
Drogen-Selbstversuch sorgt für Diskussionen

Jenke von Wilmsdorff (Foto: HauptBruch GbR)

Schon mehrfach hat RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff mit seinem „Jenke-Experiment“ für Aufsehen gesorgt. Immer sucht er sich Themen, die einem vermeintlichen gesellschaftlichen Tabu unterliegen und denen er dann im Selbstversuch auf den Grund gehen möchte.

Es war schon Alkoholiker, Rollstuhlfahrer oder Hartz IV-Empfänger und bescherte seinem Sender jedes Mal Traum-Quoten. Am gestrigen Montag startete nun die neue Staffel der Sendung – und das gleich mit einem Aufreger-Thema:

Von Wilmsdorff widmete sich harten Drogen wie Ecstasy, Speed, LSD und K.O.-Tropfen und ließ sich dabei filmen, wie er einen 48-stündigen Party-Marathon auf Ecstasy und Speed absolvierte, auf LSD halluzinierte oder sich, durch K.O.-Tropfen außer Gefecht gesetz, von seinen Mitarbeitern bestehlen und unbemerkt umziehen ließ.

Mit diesen Bildern habe er die fatale Wirkung harter Drogen zeigen wollen, erklärte von Wilmsdorff seine Beweggründe. Trotzdem erntet er viel Kritik. Viel zu oberflächlich sei das Format und zu häufig erwecke er den Anschein, als wenn der Drogenrausch eigentlich eine ganz feine Sache sei, halten ihm seine Kritiker vor.

Die Diskussion ist jedenfalls in vollem Gange. Wie seht ihr das? Ist Jenke von Wilmsdorff mit seinem Drogen-Experiment zu weit gegangen?

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von Hirsch Heinrich

  • Ben

    RTL müsste verboten werden, einfach nur schlimm