Reinhold Messner will Raucher motivieren!


Unter dem Motto „Rauchfrei durchstarten“ eröffnete Reinhold Messner in Berlin eine deutschlandweite Tour, die Rauchern Möglichkeiten und Wege in ein Leben ohne Zigaretten aufzeigt.

Neben einem Lungenfunktionstest können die Besucher dabei anhand einer Alterungsmaschine aufzeigen lassen, wie sehr sie durch das Rauchen allein optisch im Laufe der Jahre altern. Symbolisch können gewillte Raucher an einer Schlösserwand ein Schloss aufhängen und sprichwörtlich mit dem Rauchen abschließen. Auch Reinhold Messner hängte sein Schloss an die Wand, obwohl er selbst nie geraucht hat.

In der Familie musste er allerdings das Schicksal eines Rauchers ganz persönlich miterleben. Im Interview erklärte uns der Bergsteiger: „Mein Vater war ein starker Raucher, ist dann auch an Lungenkrebs gestorben. Also ich habe da auch schon meine Erfahrung in dem Zusammenhang. Vor allem wenn ich Jungen und Mädchen sehe, die mit 13 oder 14 Jahren ununterbrochen rauchen, frage ich mich, wie schaffen wir es, aus diesem Dilemma heraus zu kommen. Weil viele Menschen nur aus Unsicherheit zu Rauchen anfangen. Da bin ich gerne bereit, mein Know How, was die Psyche des Menschen angeht, zur Verfügung zu stellen. Ein großes fernes Ziel erreicht man nur, indem man sich lange mit dem Ziel beschäftigt.“

Messner ist mit seinem starken Willen ein großes Vorbild und Motivator für viele Menschen. Kein Wunder, dass der 66-Jährige in Berlin von einer Menge Fans umringt wurde und viele Autogramme schrieb. „Jemand der das Rauchen aufgibt, der hat etwas ähnliches geleistet wie die Besteigung des Mount Everest“, erklärte Reinhold Messner.

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Reinhold Messner eröffnet die Aktion „Rauchfrei durchstarten“

Reinhold Messner: Mit mentaler Stärke zum Nichtraucher

Reinhold Messner: So erreicht man Ziele

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de


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  • Sven

    Cooler Typ! DEr Mann hat einen eisernen Willen wie ein Yeti.

  • Birgit Kübler

    Reinhold Messner, ein großes Vorbild!
    Wer seinen Mitmenschen hilft, von der Abhängigkeit des Rauchens loszukommen, ist ein Menschenfreund. Er hilft den Menschen auf den richtigen Weg, so daß sie frei werden. Die Tabakindustrie tut genau das Gegenteil. Die Strategien der Tabakindustrie, wie Heranwachsende zum Rauchen verführt werden sollen, sind bekannt. Hier sind sie:

    STRATEGIEN ZUR VERFÜHRUNG VON MINDERJÄHRIGEN ZUM RAUCHEN – BEWEISMATERIAL

    Die US Federal Trade Commission stellte Beweismaterial sicher, aus dem hervorgeht, welche Art von Forschung die Tabakindustrie in Auftrag gibt, nämlich: wie verführe ich Kinder und Jugendliche zum Rauchen.

    Wir zitieren: „Wenn wir junge Raucher ansprechen wollen, die gerade mit dem Rauchen beginnen, müssen wir folgende Punkte beachten:

    • Die Zigarette muß als eines der wenigen Mittel dargestellt werden, durch die man Zugang zur Welt der Erwachsenen gewinnt.

    • Die Zigarette muß als „verbotene Frucht“ dargestellt werden.

    • Die Werbung sollte Situationen aus dem täglichen Leben des jungen Rauchers darstellen, allerdings in einem eleganten Rahmen und mit den wichtigsten Symbolen für das Erwachsenwerden und den Reifungsprozeß.

    • Versuchen Sie alles (im Rahmen des Erlaubten), um die Zigarette mit Haschisch, Wein, Bier, Sex usw. in Verbindung zu bringen. • Lassen Sie die Gesundheit aus dem Spiel.“
    Quelle: Federal Trade Commission Staff Report on the Cigarette Advertising Investigation, chapter 2, footnote 40, document A901268.

    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Ich wünsche Herrn Reinhold Messner viel Glück bei seiner Aktion. Hoffentlich schaffen es die Menschen, mit dem Rauchen aufzuhören.

  • Jolly

    Wir sollten alle viel naturverbundener leben. Dann würden wir auch unseren eigenen Körper nicht so leichtfertig zerstören.

  • Super, dass sich der Reini für die Allgemeinheit einsetzt und das Bewusstsein für ein rauchfreies Leben stärkt