Helena Bonham Carter:
Verträgt Style-Kritik nicht

 

 Helena Bonham Carter

Helena Bonham Carter wird nicht gern für ihren Style gerügt. Die britische Schauspielerin provoziert zwar nicht selten mit exzentrischen Outfits und reichlich Selbstbewusstsein auf dem roten Teppich, weiß aber auch, dass die Sicherheit schnell verflogen ist, wenn das Echo auf ihren Look schlecht ausfällt.

Sie gibt in der britischen Ausgabe der „Vogue“ zu bedenken: „Mein Selbstbewusstsein ist ja auch nicht unauslöschlich. Ich liebe Kleidung, ich liebe es, mich zurechtzumachen und ich liebe das Gefühl, das ich dadurch bekomme.“

Dies könne derweil aber auch schnell in Unzufriedenheit umschlagen, wie die Lebensgefährtin von Kult-Regisseur Tim Burton versichert – vor allem, wenn die Leinwand-Größe im Nachhinein selbst Zweifel an ihrer Kleiderwahl plagen. „Ich bin immer desillusioniert, wenn ich ein Foto von mir sehe – was ich versuche zu vermeiden. Dann denke ich nämlich, ‚Nein! Das ist nicht das, was ich vorhatte‘.“

Die öffentliche Kritik folgt dann nicht selten auf den Fuß. „Jeder Angriff ist schmerzhaft, weil man immer denkt, man sieht in Ordnung aus. Andernfalls würde man ja das Haus nicht verlassen, so wie man aussieht.“

Auf professionelle Hilfe eines Stylisten wolle die gebürtige Londonerin in Zukunft dennoch nicht mehr zurückgreifen – schlechte Kritik bekomme sie schließlich so oder so. Bonham Carter resigniert: „Das hat nicht wirklich funktioniert. Ich mag es nicht gesagt zu bekommen, was ich tun soll und besonders passt es mir nicht, wenn mir jemand vorschreibt, was ich zu tragen habe. Ich hatte das wirklich übelgenommen, jemanden für seine Meinung zu bezahlen und dann doch schlechte Kritik zu bekommen.“

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von Hirsch Heinrich

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