Randale nach der Filmpremiere von ‚Gegengerade’:
Partygäste verwüsten Hotel

Es sollte ein schöner Premierenabend werden. Er endete jedoch in Chaos und Randale.

Der Abend der Premiere des Filmes ‚Gegengerade’ über den FC St. Pauli und seine Fans begann friedlich. In freudiger Stimmung fieberten die Premierengäste der Vorführung des Filmes entgegen. Unter den Besuchern waren neben dem Cast auch zahlreiche St. Pauli Fans.

Nach der umjubelten Vorführung des Films ging es zum Feiern in das gediegene Hotel ‚Esplanade’ am Lützowufer. Dort wurde bei Bier, Jägermeister und Mexicana kräftig gefeiert. Das erste Mal kochte die Stimmung hoch, als die Punkband ‚SLIME’ auf die Bühne kam und ein Mini-Konzert spielte.

Die Massen feierten ausgelassen aber friedlich. Zu ersten Konfrontationen zwischen dem Hotelpersonal und den Fans kam es, als es um das Rauchverbot innerhalb des Hotels ging. Viele waren nicht bereit sich daran zu halten. Die Emotionen kochten hoch und entluden sich schließlich in Gewalt.

In der offiziellen Pressemitteilung der Polizei heißt es: „Gegen Mitternacht eskalierte die Feier. Ein Teil der Gäste zerstörte Glastische, warf Gläser und Flaschen auf den Boden, urinierte auf die Teppiche, verursachte eine Überschwemmung im Toilettenbereich und zerschlug Inventar. Angestellte des Hotels versuchten vergeblich, die ‚Randalierer’ zur Vernunft zu bringen, bis gegen 2 Uhr 20 die Polizei alarmiert wurde.“

Doch selbst als die Polizei eingetroffen war, beruhigte sich die Situation kaum. Hierzu die Pressestelle der Polizei: „Als die Beamten eintrafen, befanden sich noch etwa 50 Personen im Eingangsbereich des Hotels. Der Aufforderung, die Räumlichkeiten zu verlassen, kamen die Personen nur zögerlich nach. Vereinzelt kam es zu Beleidigungen und Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Polizisten. Zwei Männer im Alter von 23 und 30 Jahren sowie eine 29-jährige Frau wurden zum Zwecke einer Blutentnahme festgenommen. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren ein.“

Dabei sagte uns Schauspieler Claude-Oliver Rudolph noch auf der Party: „Nee, wie haben gar keine Lust auf Polizei. Die haben so schlecht sitzende Uniformen.“ Und Schauspielerin Natalia Avelon erklärte: „Ich würde einfach für Ungerechtigkeit auf die Straße gehen und protestieren, das würde ich machen. Aber jetzt so sinnlos irgendwas mit der Polizei, Ärger, hab ich persönlich keine Lust.“

Zudem betonte Rudolph, wie wichtig demokratisches Verhalten für ihn wäre: „Ich mein, jeder aufrechte Demokrat lehnt sich auf gegen den Staat, das sehen wir jetzt ja im gesamten muslimischen Bereich, selbst da bricht alles zusammen, ist doch ganz klar. Das hatte ja schon Willy Brandt gesagt, mehr Demokratie wagen.“

Es war, als hätten sie geahnt, dass diese Party nicht gut ausgehen würde.

Claude Oliver Rudolph und Natalia Avelon über ihre Kontakte zur Polizei

Gegengerade – Der Trailer

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. Klodhilde says:

    Das nenn ich doch mal eine rauschende Party! Ehrlich gesagt hätte man das doch vorher wissen müssen. Oder hat sich vom Hotel keiner erkundigt worum es in dem Film geht? 😉 Fußballrowdys halt…

  2. baerchen says:

    hahaha ich lach mich tot eine bessere Werbung konnten die Jungs ja gar nicht für ihren Film machen!

  3. Total humorlos diese Hoteliers und die Berliner Polizei. Die hätten mal lieber einen mittrinken sollen!

  4. Anonymous says:

    hahaha wa ne krasse naaacht 😉

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