
Große Jubiläumsgala in den CCC Filmstudios in Berlin-Spandau. Vor 80 Jahren gründete Artur Brauner das Unternehmen, das heute von seiner Tochter Alice weitergeführt wird und als älteste, unabhängige familiengeführte Produktionsfirma Deutschlands gilt. Hunderte Filme produzierte CCC Filmkunst und vereinte gigantisches Unterhaltungskino – von legendären Kult-Hits wie „Der brave Soldat Schwejk“, „Old Shatterhand“ und „Dr. Mabuse“ bis hin zur modernen Netflix-Erfolgsserie Dark – mit tief bewegenden Meisterwerken gegen das Vergessen der Shoah. So kamen Prominente wie Uschi Glas, Axel Prahl, Roman Knizka, Ken Duken mit Marisa Leonie Bach, Francis Fulton Smith, Jasmin Tabatabai und Lebensgefährte Andreas Pietschmann, Andrea Sawatzki und Ehemann Christian Berkel, Stefan Jürgens, Natalia Wörner, Mariella Ahrens mit Freund, der Botschafter Israels Ron Prosor oder Springer-Chef Mathias Döpfner.

Uschi Glas erschien mit Ehemann Dieter Herrmann und sagte uns, was CCC Film so besonders macht: „Wir brauchen sehr wohl ganz viele solche Menschen, die sich für Demokratie einsetzen und sich für Minderheiten einsetzen und eben nicht die rechten oder die linken Fransen auseinander gehen lassen und reinkommen lassen in die Demokratie… Ich hätte nie gedacht, dass wir noch einmal in so eine Situation kommen. Es tut mir vor allem für die jungen Menschen leid, dass man jetzt ganz andere Probleme hat, dass man sich wirklich auseinandersetzen muss. Aber bitte auch erkennt, dass die Demokratie die einzige Form ist, die wir haben sollten, müssten und die müssen wir verteidigen. Darum geht es jetzt.“

Roman Knizka posierte verliebt mit seiner Freundin Franziska Hippe und sagte über CCC Film: „Das Unternehmen ist deshalb so legendär, weil es einfach die älteste private heute noch laufende und funktionierende Filmproduktionsfirma Deutschlands ist. Und zwar mit Bravour durch alle Genres durch. Ein Augenmerk lag immer auf den geschichtlichen Themen im Film. Das liegt mir persönlich sehr am Herzen hat mich immer interessiert. Es gibt eben wenige andere Filmfirmen in Deutschland, die sich so präzise mit unserer deutschen Geschichte befassen.“

Francis Fulton Smith erklärte: „Artur Brauner war eine der großen Legenden nach dem Krieg, der natürlich unglaubliches Unternehmertum, aber auch unglaublichen Mut und Chuzpe hatte, wieder in das Nachkriegs-Deutschland zu kommen, nachdem so schreckliche Sachen passiert sind.“

Julian F.M. Stoeckel kam wie immer mit Turban und sagte: „Ich bin die lebensgewordene Tiger von Eschnapur Gestalt!“ Ihn begeistern vor allem auch die Unterhaltungsfilme von CCC: „Die Filme die Atze Brauner gemacht hat, war halt nach dem Krieg, vor allem in der Nachkriegszeit, Gute-Laune-Fernsehen. Es war glamourös. Es war leicht, es war lustig um dann natürlich auf der anderen Seite, später die ganzen Filme gegen das Vergessen zu machen. Er hat ein großes filmisches Lebenswerk geleistet und seine Tochter Alice hat es nun geschafft, diese Firma weiter aufrecht zu erhalten, als letzte eigenständig durch eine Familie geführte Produktionsfirma.“

Auf der Bühne moderierten die Enkel von Filmlegende Artur Brauner, die Söhne von Alice Brauner. Der Cast des Dramas „Block 10“ (Filmstart 5.11.2026) um Christian Berkel zeigte sich, ebenso die Tochter von Holocaust-Überlebenden. Es wurde stilecht mit Wodka angestoßen und eine Showband brachte das Filmstudio zum Beben.

Alice Brauner sagte uns, wie sie den Abend erlebt: „Total emotional. Das ist für mich das Allerschönste, dass ich weiterführen konnte, was meine Eltern aufgebaut haben, dass wir nicht gescheitert sind. Mein Vater ist über sieben Jahre tot. Meine Mutter über 9. Es geht uns sehr, sehr gut und das in diesen schrecklichen Zeiten. Ich muss sagen, ich danke dem lieben Gott dafür. Ich danke allen um mich herum, meinem CCC Team dafür, dass wir das so weitermachen konnten… Ich habe die Energie von beiden Eltern bekommen und deshalb schaffe ich das auch und bin so glücklich, dass wir so viel Ehre erfahren durch die ganzen Gäste, die hier sind.“

Ihre wichtigsten Eigenschaften beschriebt Alice Brauner so: „Sehr fleißig, sehr ehrgeizig. Nach jeder Krise, und wir hatten viele davon, immer wieder aufstehen, nicht aufgeben, habe ich auch von meinem Vater gelernt, immer stark sein, nicht aufgeben, weitermachen…“





















