Actors Night 2026 – Wie die großen Stars den Einstieg in ihren Beruf fanden

Simone Thomalla mit Hollywoodstar Esai Morales

Pünktlich zum Beginn der Berlinale 2026 trafen sich in Berlin viele Stars zur „Actors Night 2026“ im „Alice Rooftop“. Mit dabei: Hollywood-Star Esai Morales (der Bösewicht aus „Mission Impossible“), Simone Thomalla mit Freund René, Hardy Krüger jr. und Ehefrau Alice, Anouschka Renzi mit ihrem Verlobten Marc Zabinski, Bruno Eyron mit Lebensgefährtin Friederike, Katharina Gerhardt, Mariella Ahrens oder Frank Kessler. Im persönlichen Interview plauderten die Stars, wie sie ihre ersten Schritte im Beruf meisterten, über die Berlinale und Privates.

Simone Thomalla mit ihrem Freund Rene

Simone Thomalla verriet über ihre Anfänge als Schauspielerin: „Ich habe in Dresden meine ersten Schritte auf der Bühne gemacht. Und zack sind so viele Jahre dahin gegangen. 35 oder 40 Jahre bin ich jetzt schon in dem Job. Es ist der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Ich hatte viele, viele Gott sei Dank durchweg gute Jahre. Ich hatte nie eine große Krise. Dafür bin ich sehr dankbar und das bin ich bis heute. Ich wurde eben auf das Thema Frauen Beschäftigung in meinem Alter angesprochen. Ich habe das Glück beim ZDF eine feste Reihe zu haben und das ist natürlich sehr schön.“

Esai Morales erzählte über seinen Beruf: „Ich versuche authentisch zu sein. Lernen zu lieben und lieben zu lernen. Herauszufinden was Menschen miteinander verbindet, die Verbindung des Herzens und der Seele und die Magie des Lebens genießen. Ob du einen guten oder einen schlechten Charakter spielst, man muss ihn lieben wie niemanden sonst.“  Wie es war mit Tom Cruise bei Mission Impossible zusammenzuarbeiten? „Tom ist erstaunlich. Er ist wie eine Maschine. Er ist sehr talentiert, sehr diszipliniert. Alles Dinge, die dazugehören, dass er da steht wo er steht. Unter den fünf besten Schauspielern in der Welt seit vier Jahrzehnten.“

Hardy Krüger jr. mit Ehefrau Alice

Frisch aus dem Dschungelcamp in Australien kam Hardy Krüger jr. und sagte: „Getrennt sein von meiner Frau war die größte Herausforderung! Weil wir keinen Kontakt zur Außenwelt hatten. Das ist sehr ungewohnt für uns, weil wir zwar öfter mal getrennt sind durch unsere Jobs, aber sonst immer telefonieren können.“ Über seine Karriere als Schauspieler erzählte er: „Das ist natürlich eine ganz andere Ära gewesen. Ich bin so glücklich, dass ich die noch erleben durfte, in den 80er Jahren. Da haben wir auf der ganzen Welt Filme gedreht. Co-Produktionen gemacht. Frankreich, Kanada, Australien, Italien, England, wir waren überall unterwegs. Dann war da einfach die große Ehre in Cannes. Mit Stauffenberg haben wir den Eröffnungsfilm damals gehabt, was einer der aufregendsten Momente meines Lebens gewesen ist.“

Mariella Ahrens

Mariella Ahrens über ihre Anfänge als Schauspielerin: „Ich musste mich gegen meine Eltern durchsetzen, überhaupt die Schauspielschule zu besuchen. Das war nicht so gewünscht. Meine Eltern sind aus anderen Berufen. Ich habe das dann heimlich gemacht. Ich habe mich auch in der Schauspielschule durchgebissen, weil ich immer eine etwas andere Einstellung hatte und dann war ich die Erste, die von unserem Semester einen Job hatte, direkt im Fernsehen.“

Katharina Gerhardt erinnert sich an ihre ersten Jahre als Schauspielerin: „Ich war ja noch jung und sehr auf mich selber gestellt. Ich habe so viel Scheiße gebaut. Alleine styling-technisch und was ich da teilweise verzapft habe. Wenn ich mir das heute anhöre oder wenn ich mich erinnere, da könnte ich vor Peinlichkeit im Erdboden versinken. Es geht mir heute noch so, aber es ist nicht mehr ganz so schlimm wie früher. Aber man muss seine Erfahrungen machen. Zum Glück als ich angefangen habe, gab es noch kein iPhone und es wurde noch nichts auf social Media gepostet. Von daher hatte ich da ein bisschen Welpenschutz.“

Anouschka Renzi mit ihrem Verlobten Marc Zabinski

Anouschka Renzi über die Berlinale: „Ich gehe zu zwei oder drei Events. Zu mehr bin ich ja auch nicht eingeladen, weil ich nicht mehr so viel drehe und ich finde es für Schauspieler furchtbar, weil bei allen Events sind vielleicht 10 Regisseure, drei Produzenten und 2000 Schauspieler. Überall sind Schauspieler, die alle kennenlernen wollen, die gesehen werden wollen und das macht mir keinen Spaß mehr. Ich bin jetzt 61 Jahre alt. Das ist mir zu anstrengend!“

 von TIKonline.de