Robbie Williams:
Die Pop-Musik hat ihn wieder

Robbie Williams gesteht, dass er durch seine Bandkollegen von Take That wieder Freude an der Popmusik fand. Nachdem sich der britische Sänger mit Alben wie „Rudebox“ und „Reality Killed The Video Star“ vom Mainstream abwandte, ist er nun mit „Take The Crown“ erneut zu einem poppiger Sound zurückgekehrt.

Zu verdanken hat er dies eigener Aussage zufolge Gary Barlow und Co., durch die er vor wenigen Jahren wieder auf den Geschmack kam. Im Interview mit „kurier.at“ erinnert sich Williams: „Gary und die Jungs von Take That kamen in mein Haus in LA und spielten mir ihr Album ‚Circus‘ vor. Und das war so fröhlich, so ungeniert poppig, so kommerziell – großartig. Da dachte ich, verdammt, das bin ich, das ist mein Stil, ich bin Pop, ich bin der Top-40-Typ! Da habe ich viel von den Jungs gelernt, weil sie wussten, was sie wollen und wie sie es erreichen.“

Für seine neuen Hits „Candy“ und „Different“ holte sich der 38-Jährige die Hilfe von Barlow, dessen Wohlwollen ihm besonders wichtig war. „Es ist großartig, denn Gary ist der Prototyp des verehrten Songwriters“, schwärmt Williams von seinem Kollegen. „Und so lange ich in Take That war und auch danach in der Solo-Karriere – alles, was ich wollte, war Garys Anerkennung. Und jetzt habe ich sie in Fülle.“

Dass er selbst ein Händchen fürs Songwriting hat, war eine Erkenntnis, die der Popstar nicht sofort erlangte. So traute er sich zu Beginn seiner Karriere nicht viel zu. „Songs zu schreiben schien mir ein Privileg, von Leuten, die von Fabelwesen geküsst waren“, gibt Williams zu. „Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es ganz leicht ist. Dass ich eine Gabe habe, Worte zusammenzufügen, dass dazu Melodien im Kopf entstehen.“

Dies ginge jedoch nicht immer, gesteht er. „Manchmal halte ich mich für einen versierten Songwriter und an anderen Tagen für einen kompletten Nichtsnutz.“

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Foto(s): © Universal Music

von TIKonline.de

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