
Draußen weht der Wind kalt und drinnen trifft deine Gesichtshaut auf die trockene Heizungsluft. Im Winter verändert sich nicht nur dein Outfit, sondern auch die Haut. Sie spannt schneller und trockene Stellen werden sichtbarer. Der Teint wirkt trotz aller Bemühungen nicht mehr so frisch und du merkst, es ist Zeit für andere Pflege. Passt du sie an die kühle Jahreszeit an, musst du nicht den ganzen Badezimmerschrank neu bestücken, ein paar wenige Hilfsmittel reichen aus.
Warum sich feine Linien im Winter stärker zeigen können
Wenn die Haut trocken ist, können kleine Trockenheitsfältchen deutlicher auffallen. Keine Sorge, du bist nicht akut gealtert, sondern deine Haut vermisst Feuchtigkeit. Eine reichhaltigere Pflege kann deshalb im Winter angenehmer sein als die leichte Creme aus dem Sommer. Bei der Auswahl von Anti-Falten-Produkten lohnt sich der Blick auf die gesamte Formulierung. Feuchtigkeitsspendende und pflegende Bestandteile können gerade dann interessant sein, wenn sich die Haut rau oder gespannt anfühlt. Die Reinigung selbst ist aber auch wichtig. Wenn du nach jedem Waschen fühlst, dass deine Haut spannt, solltest du dein Reinigungsprodukt unter die Lupe nehmen.
Heizungsluft macht nicht nur dem Gesicht zu schaffen
Trockene Luft begegnet uns im Winter fast überall. Zu Hause läuft die Heizung, im Büro ebenfalls und selbst beim Restaurantbesuch verbringen wir Stunden in beheizten Räumen. Gleichzeitig schützen Schal und Mütze draußen vor Wind und niedrigen Temperaturen.
Bei der Kleidung übernehmen mehrere Schichten diese Aufgabe besonders flexibel. Shirt, Hemd und Pullover lassen sich je nach Temperatur kombinieren und drinnen wieder reduzieren. Für die Haut funktioniert dieses Prinzip natürlich nicht genauso. Trotzdem ist auch hier Anpassung sinnvoller als ein starres Programm für zwölf Monate.
Sonnenschutz hat keine Winterpause
Wer denkt im Winter schon an die Sonne oder an Sonnenbrände? Jeder, der etwas auf die eigene Haut gibt! Vor allem UVA-Strahlung erreicht die Haut ganzjährig und spielt bei vorzeitiger Hautalterung eine wichtige Rolle. Sonnenschutz gehört deshalb nicht nur in die Strandtasche. Dass dieser Gedanke längst auch in prominenten Beauty-Routinen angekommen ist, zeigt etwa Diane Krugers Umgang mit Hautpflege und Sonne.
Besonders wichtig wird der Schutz, wenn die Winterreise in die Berge führt. Mit zunehmender Höhe steigt die UV-Belastung. Schnee kann die Strahlung zusätzlich reflektieren. Sonnencreme darf deshalb auch beim Skiurlaub mit ins Gepäck.
Lippen und Augenpartie brauchen besondere Aufmerksamkeit
Wenn du einen Spaziergang im Winter machst, merkst du an deinen Lippen schnell wie trocken die Luft ist. Die Haut hat weniger Möglichkeiten, sich selbst mit Fett zu versorgen. Ein Lippenpflegeprodukt in Jacken- oder Handtasche ist daher immer praktischer als hektisches Nachcremen, wenn deine Lippen schon erste Risse haben. Ebenso dünn ist übrigens die Haut um die Augen. Eine spezielle Augencreme ist dagegen kein Pflichtprogramm für jeden Menschen. Entscheidend ist, ob die verwendete Pflege in diesem empfindlichen Bereich gut vertragen wird.
Gute Winterpflege reagiert auf die Haut
Der Kalender allein entscheidet nicht darüber, wann eine reichhaltigere Creme notwendig wird. Manche Haut kommt auch im Januar mit einer leichten Pflege bestens zurecht. Andere meldet sich schon nach den ersten kalten Tagen mit trockenen Stellen. Achte auf die Signale deiner Haut und du wirst die richtige Pflege finden. Im Winter musst du nicht zehn neue Tiegel kaufen, meist reicht eine kleine Anpassung.

