Trent Reznor:
NIN-Tour wie schlechtes Theaterstück

Trent Reznor brach seine Tour 2009 ab, weil er sich wie in einem schlechten Theaterstück fühlte. Der Musiker kehrte dem von ihm im Jahr 1988 ins Leben gerufenen Musikprojekt Nine Inch Nails den Rücken, weil er Probleme hatte, sich weiterhin mit seinen Leistungen bei Auftritten zu identifizieren.

„Die Realität des Tour-Alltags ist etwas, das als wirklich lustig und authentisch beginnt und dann meist 20 bis 80 Prozent länger dauert, als du es dir wünschst, weil es so lang anhalten muss, wie es braucht, um genug Geld zu verdienen“, führt Reznor im Gespräch mit der Zeitschrift „Q“ aus.

„Es fängt an, sich anzufühlen, als würde man jeden Abend ein Theaterstück aufführen. Es ist eine Art schlecht geschriebenes Stück, das du geschrieben und in dem du dich selbst besetzt hast und du kommst da nicht heraus.“

Trotzdem schließe er es nicht aus, in Zukunft wieder unter dem Namen Nine Inch Nails Musik zu machen, unterstreicht Reznor. „Das war es, zumindest für eine Weile“, betont der 46-Jährige.

„Es fing an, sich nicht mehr nach demjenigen anzufühlen, der ich wirklich war und damit konnte ich nicht weitermachen, aber ich habe nie gesagt, dass ich keine Musik mehr als Nine Inch Nails machen werde.“

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von TIKonline.de

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