Vampire Weekend:
Mit Depressionen zum dritten Album


Vampire Weekend gestehen, dass mit der Entstehung ihrer neuen Platte auch eine Phase der Depression einherging. Die New Yorker Rockband schließt im Frühling dieses Jahres mit ihrem dritten Studioalbum an ‚Contra’ – ihr bisher letztes Werk aus dem Jahr 2010 – an, hatte es laut Frontmann Ezra Koenig bei der Arbeit im Studio allerdings nicht immer leicht.

Gegenüber ‚NME’ verrät der Sänger: „Die Produktion einer Platte bringt immer schwere Zeiten mit sich. Das war unweigerlich auch für uns so. Als wir anfingen, ein paar Tage in der Woche zu arbeiten und uns hineinsteigerten, entstanden dabei sofort zwei oder drei Songs, von denen wir dachten, dass sie für diese Platte perfekt sind – ein neuer Vibe, qualitativ hochwertiges Songwriting.“

Lange hielt dieser Enthusiasmus allerdings nicht an, fährt Koenig fort. „Zwei oder drei Monate lang fanden wir sie super, aber nach einer Weile erkannten wir: ‚Ok, wir haben zwei oder drei tolle Songs, brauchen aber elf oder zwölf.’ Dann setzt die Depression ein“, erinnert sich der Musiker.

Weiter gibt er zu bedenken: „Man will nicht drei tolle Songs haben und dann neun beschissene schreiben. Der Anspruch wird immer höher und höher und es gibt lauter Momente, in denen man nicht weiß, was man machen soll …“ Trotzdem sei sich Koenig sicher, dass es so bei einem dritten Album sein solle.

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von TIKonline.de

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