Rolling Stones:
Zugedröhnt und kreativ


Mick Jagger ist der festen Überzeugung, dass die Rolling Stones trotz einer Menge Drogen immer in der Lage waren, gute Arbeit abzuliefern.

Der Sänger enthüllte nun, dass die Aufnahmen für ihre legendäres Album „Exile on Main Street“ im Jahr 1972 von einer Art Partyatmosphäre begleitet wurden. Allerdings hatten die Bandmitglieder auch immer wieder ihre klaren Momente, in denen sie in der Lage waren, sich auf die Songs zu konzentrieren.

So ruft sich der Rock-Opa in Erinnerung: „Das war eine Phase, in der jeder eine Menge Drogen genommen hat. Das war damals so in Mode. Aber wir haben trotzdem hart gearbeitet. Da war diese Partyatmosphäre, wir haben viel Besuch bekommen und es wurden viele Drogen herumgereicht. Aber nicht jeder stand andauernd neben sich. Wir haben trotzdem viele gute Songs geschrieben.“

Obwohl die Band, zu der damals auch Charlie Watts, Bill Wyman, Mick Taylor und Keith Richards gehörten, tagtäglich verbotene Substanzen konsumierte, haben die Mitglieder ihren Drogengebrauch nie untereinander thematisiert.

„Absolute Radio“ gegenüber räumt Jagger ein: „Ich kann mich nicht daran erinnern, wie schlimm es war. Wenn man Drogen nimmt, läuft das bei den meisten Leuten halbwegs heimlich ab. Man weiß es also nie genau. Und es ist auch nicht perfekte Frage, die man am Frühstückstisch stellt: ‚Und, wie viel Heroin hast du gestern genommen? Oh wirklich? Oh, ich hatte nur fünf Milligramm.’“

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Foto(s): © Universal Music

von TIKonline.de

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