Westernhagen:
Charts sagen nichts über Qualität aus


Ausnahmemusiker Marius Müller-Westernhagen kann auf die Platzierung seines neuen Albums ‚Williamsburg‘ auf Platz zwei der deutschen Album-Charts nicht stolz sein, weil für den Star eine Chart-Platzierung kein Indikator für die Qualität eines Musikstückes ist.

Der Sänger sagt gegenüber der ‚Stuttgarter Zeitung‘: „Es gibt keinen Grund stolz darauf zu sein in den Charts auf Platz eins zu stehen, weil es nichts mit Qualität zu tun hat. Gucken Sie sich die Charts doch an. Und dann suchen Sie dort nach den Platten, die Sie wirklich lieben. Die sind vielleicht nicht einmal in den Top 100 aufgetaucht, obwohl sie von höchster Qualität sind.“

Westernhagen führt auch aus, was ihn dazu angetrieben hatte für sein neues Album mit amerikanischen Musikern zusammenzuarbeiten.

Er erklärt: „Die entscheidende Frage für mich war: Willst du Künstler sein oder ein langsam alternder Popstar? Letzteres wollte ich weiß Gott nicht. Der Karriere-Ehrgeiz war bei mir nicht so ausgeprägt, wie es die Leute, die viel Geld mit mir verdient haben, gerne gehabt hätten. Ich will immer dazulernen, deshalb bin ich für das Album ‚Williamsburg‘ den Schritt gegangen, mit amerikanischen Musikern zusammenzuarbeiten.“

Dabei spielte auch eine Rolle, dass er sich seinen amerikanischen Kollegen gegenüber erst habe beweisen müssen, sagt Westernhagen. Er fügt hinzu: „Da musst du dich ganz neu beweisen. Das sind ja keine angeheuerten Studiomusiker sondern welche, die du erst einmal davon überzeugen musst, was du mit ihnen machen willst, sonst kommen die gar nicht erst.“

Marius Müller Westernhagen und seine Frau im Video!

Deine Meinung zu diesem Thema? Hier kommentieren!

Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Speak Your Mind