Ice Cube:
Lobt Westcoast-Hip-Hop über den grünen Klee


Ice Cube glaubt, dass echter Gangsterrap von der Westküste der USA kommen muss.

Auf seiner neuen Platte ‚I Am The West‘ besinnt der alteingesessene Hip-Hopper sich auf die Wurzeln der kalifornischen Rapmusik der späten 80er und frühen 90er, den er damals mit seiner Gruppe N.W.A – der auch Dr. Dre angehörte – und als Solokünstler prägte. Authentischer Gangsterrap müsse seiner Meinung nach auch heute noch dort angesiedelt sein, so Ice Cube.

Dem ‚RWD‘-Magazin erklärt er: „Wenn du nach Hardcore Gangsta-Rap suchst und ihn dir irgendwo anders holst, dann bekommst du nicht den authentischen; er kommt nicht von der Quelle.“

Westcoast-Hip-Hop wird allgemein als langsamer, lockerer und wärmer als der Eastcoast-Hip-Hop -dem Rap der US-Ostküste – beschrieben. In den 90ern kam es zur Fehde zwischen den Rappern und Plattenfirmen der beiden Musikströmungen, in deren Verlauf unter anderem Tupac Shakur von der West Coast und Notorious B.I.G. von der East Coast erschossen wurden.

Diesen Konflikt wolle Ice Cube jedoch nicht durch sein neues Album erneut schüren. Er betont: „Ich glaube nicht, dass der Westen und Osten durch diese Platte aneinandergeraten werden. Ich frage mich, warum jedes Mal, wenn wir von der Westküste das feiern, was wir sind, angenommen wird, dass wir gegen die Ostküste stänkern.

Jay-Z hat gerade erst einen Song über New York geschrieben – ‚Empire State of Mind‘. Niemand denkt, dass er gegen den Westen stänkert. Die Leute sollen endlich damit aufhören“, beschwert der Rapper sich.

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Foto(s): © edel AG

von TIKonline.de

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