The Rolling Stones:
Tour-Absage wird teuer

Rolling Stones (Foto: 2008 Courtesy of Twentieth Century Fox)

Den Rolling Stones stehen Verluste von umgerechnet über 7,3 Millionen Euro bevor, nachdem sie ihre Tour durch Australien und Neuseeland abgesagt haben. Die Band, bestehend aus Sänger Mick Jagger, den Gitarristen Keith Richards und Ronnie Wood, sowie Schlagzeuger Charlie Watts, verschob ihre „14 ON FIRE“-Tour letzte Woche.

Grund war, dass die langjährige Lebensgefährtin des Frontmanns Mick Jagger, die 49-jährige Modedesignerin L’Wren Scott, in ihrer New Yorker Wohnung Selbstmord beging.

Die „Brown Sugar“-Chartstürmer wollten ihre Tour am 19. März in Perth antreten, sahen sich jedoch dazu gezwungen, sie auf Oktober zu verschieben. Dem „Billboard“-Magazin zufolge sollen sich die Verluste aus dem Kartenverkauf, Anzahlungen für Veranstaltungsorte und Transportkosten für die Bühnenausrüstung der Band zusammensetzen. Glücklicherweise wird ein Teil der Kosten von der Versicherung für die Tour getragen. Ein Insider aus der Musikindustrie verrät:

„Für eine Absage dieser Größe müssen die versicherten Parteien beweisen, dass die Umstände außerhalb ihres Einflussbereiches lagen und, dass die Auftritte unter diesen Umständen nicht auszuüben sind.“

Die Transportkosten für die Instrumente und Ausrüstung sollen sich auf umgerechnet rund 182.000 Euro belaufen. Die Band hatte angeblich 60 LKW gemietet. In der Zwischenzeit versicherte der Veranstalter „Frontier Touring“ den Fans, dass die Band im Oktober ihre „14 ON FIRE“-Tour fortsetzen würden. Die genauen Konzertdaten sind noch unbekannt. Das Unternehmen stellt klar:

„Wenn die neuen Termine nicht passen, versichern wir Ihnen, dass sie eine Rückerstattung bekommen. Obwohl wir die Fans ermutigen, ihre Tickets zu behalten, ist die Option einer sicheren Kostenerstattung jetzt über die offizielle Konzertkasse möglich, bei der sie ihre Karte erstanden haben.“

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Foto(s): © 2008 Courtesy of Twentieth Century Fox

von Hirsch Heinrich

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