Vorhang auf:
111 Jahre Theater des Westens!


Wenn man in Berlin für ein paar Stunden dem Alltagstrott entfliehen und sich in eine zauberhafte Märchenwelt voll Liebe, Emotionen und Gefühl entführen lassen möchte, dann kommt den meisten Berlinern schnell eine bekannte Adresse in den Sinn: Das Theater des Westens in der Kantrasse in Berlin-Charlottenburg. In diesen Tagen feiert das Traditionshaus sein 111jähriges Bestehen.

Am ersten Oktober 1896 wurde das Theater eröffnet. Erbaut hat es Bernhard Sehrig im Stil des Wilhelminischen Historismus. Sehring fungierte dann auch gleich als erster Intendant. Eine dramatische Geschichte folgte. Das „TeDeWe“ überstand die zwei Weltkriege, und wurde trotz starker Beschädigung immer wieder aufgebaut.

Enrico Caruso, Ute Lemper, Maria Callas oder Max Raabe sind nur einige Stars, die der Bühne des Theaters schon die Ehre erwiesen. Denn das Theater des Westens war nicht immer das Musical Haus, als das es heute bekannt ist. Hier wurden schon Theaterstücke, Opern und Operetten aufgeführt.

Die 111 prägendsten Regisseure, Musiker, Bühnenbildner und Kostüm-Designer werden nun aus gegebenem Anlass in einer Ausstellung skizziert. Außerdem präsentieren die Veranstalter Dokumente und Originalkostüme aus der Vergangenheit.

Und wenn man schon da ist, kann man ja auch gleich noch bleiben und sich das aktuelle Stück des Hauses, „Tanz der Vampire“, angucken.

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von TIKonline.de

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