Amy Winehouse ist tot:
Mit dem Erfolg begann ihr tiefer Fall

Eine furchtbare Nachricht geht aus London um die Welt. Amy Winehouse wurde tot in ihrer Wohnung im nördlichem Stadtteil Camden aufgefunden.

Rettungskräfte, die gerufen worden waren, konnten nur noch ihren Tod feststellen. Die fünffache Grammy-Gewinnerin, die in den letzten Jahren vor allem durch Alkohol- und Drogenprobleme Schlagzeilen machte, hatte erst vor wenigen Wochen eine geplante Tournee komplett abgesagt. Ihr letzter großer Auftritt in Belgrad am 18. Juni endete in einem Fiasko. Die 27-Jährige wurde förmlich von der Bühne gepfiffen. Danach zog man die Notbremse.

Von einer Auszeit und einer neuen Therapie wurde in den Medien spekuliert. Dann tauchte Amy vor drei Tagen plötzlich wieder auf einer Bühne auf. Bei einem Konzert ihrer Patentochter Dionne Bromfield erschien die Sängerin im „Camden ‚ s Roundhouse“ und bekam stürmischen Applaus. Anstatt mit der 15-Jährigen ihren Hit „Mama Said“ zu performen, bei dem die 27-Jährige sie bereits öfter unterstützt hatte, tanzte Winehouse lieber zu dem Song und rief die Fans dazu auf, das neue Album ihrer Patentochter zu kaufen.

Mit dem großen Erfolg 2006 begann zugleich der große Fall der Amy Winehouse. Während sie mit ihrem Hit „Back To Black“ weltweit für Aufsehen sorgte, geriet sie privat immer mehr ins Straucheln. Um die Ehe mit Blake Fielder-Civil gab es wüste Schlagzeilen. Im Mai 2007 hatte die gebürtige Londonerin einen Mann geheiratet, der in den Augen vieler sehr schlechten Einfluss auf sie hatte. Im Drogenrausch schlug sich das Paar förmlich bis das Blut spritzte. Er selbst sprach nach der Scheidung 2009 offen über Drogen-Gelage mit Crack, Kokain und Heroin.

Einem TIKonline.de-Reporter begegnete die Sängerin zuletzt 2007 zum Start ihrer damals bereits verschobenen Tournee in Berlin: Amy Winehouse stieg ziemlich bleich, stark geschminkt und verwirrt aus einer Limousine. Dann ging sie in ein Fitness-Studio. Zwei Stunden später ließ sie sich direkt in ein Fastfood-Restaurant fahren. Mit einem Shake in der Hand und dem ersten Bissen im Mund verließ Amy Winehouse den Schnellimbiss. Wie sie sich wohl in Berlin fühlt? Kein Kommentar! Alles in allem wirkte die Sängerin nicht gerade glücklich.

Einen Hoffnungsschimmer hatte man für die Sängerin, als Bilder ihres Karibikurlaubs vor zweieinhalb Jahren Magazine und Zeitschriften füllten. Man sah eine vergnügte Amy am Strand, in den Wellen und beim Sonnenbaden und Lebensfreude in den Augen der sonst so düster geschminkten Musikerin. Ihr tat die Zeit auf der Insel St. Lucia sichtlich gut.

Scheinbar konnten aber weder ihre Familie oder ihr Vater Mitchell Winehouse noch Freunde oder jegliche Entziehungskur das Leben der einst so gefeierten Soulqueen retten. Im September hätte Amy Winehouse ihren 28. Geburtstag gefeiert.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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