Clemens Schick:
Über die Sex-Szenen in „Hotel Desire“


Schon im Vorfeld sorgte der Kurzfilm „Hotel Desire“ wegen seiner expliziten Sex-Szenen für jede Menge Wirbel. Am Mittwoch feierte der „gewagteste Film des Jahres“, wie ihn eine große Boulevard-Zeitung getauft hatte, seine Premiere in Berlin.

Für Hauptdarsteller Clemens Schick ist die ganze Aufregung nicht nachvollziehbar. „Wir haben das Jahr 2011. Also wenn dieser Film für einen Skandal sorgt, dann weiß ich nicht wirklich“, so Schick im Interview mit TIKonline.de.

Zwar sei ihm klar gewesen, dass der Film explizite Szenen enthalte, trotzdem sei er der Meinung, Sexualität sei etwas so Schönes und Natürliches, dass der ganze Wirbel völlig übertrieben sei: „Sex spielt in unserem Leben eine so große Rolle, warum nicht auch in einem Film-Script, warum soll man es nicht auch mal darstellen.“

Für ihn selbst sei wichtig gewesen, dass er mit Sergej Moya einen Regisseur an seiner Seite hatte, dem er total vertrauen konnte. „Das macht das nicht leichter, wenn man ein Vertrauen zu so einem Regisseur hat, das macht es nur möglich. Anders könnte ich das überhaupt nicht“, gibt der Schauspieler zu. Seine natürliche Scham könne er nur überwinden, wenn da ein echtes Vertrauensverhältnis herrsche.

Zu den Gerüchten, der Sex im Film sei möglicherweise echt gewesen, erklärt Schick ausweichend: „ Ein Zauberer redet auch nicht darüber, wie er seine Tricks macht und Film hat mit Illusion zu tun, Film hat mit einem Traum zu tun und mit einer Geschichte, die man auf der Leinwand erzählt und das ist bei diesem Film genauso. Und was und wie wir das hergestellt haben, das sollte unser Geheimnis bleiben.“

Für ihn sei letztendlich nur wichtig, ob die Zuschauer den Film mögen und vielleicht sogar sexy finden.

Hotel Desire“-Regisseur Sergej Moya.

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Hotel Desire
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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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