Joachim Gauck:
Familienverhältnisse sorgen für Diskussionen

Kaum steht fest, dass Joachim Gauck der nächste Bundespräsident werden soll, gibt es auch schon die ersten Diskussionen um das zukünftige Staatsoberhaupt.

Anlass sind seine Familienverhältnisse. Gauck wird aller Voraussicht Daniela Schadt als seine First Lady mit ins Schloss Bellevue bringen. Mit der 52-jährigen Journalistin ist er seit zwölf Jahren liiert, jedoch nicht verheiratet.

Verheiratet ist er mit Gerhild „Hansi“ Gauck, und das seit 1959. Mit ihr hat Gauck vier Kinder, das Paar trennte sich aber kurz nach der Wende. Scheiden ließen sie sich jedoch nie.

Für den CSU-Bundestagsabgeordneten Norbert Geis kein Zustand. Der „Passauer Neuen Presse“ sagte er: „Es dürfte auch im Interesse des Herrn Gauck sein, seine persönlichen Verhältnisse so schnell wie möglich zu ordnen, damit insoweit keine Angriffsfläche geboten wird.“

Dem hält Außenminister Guido Westerwelle entgegen, Kritik an den persönlichen Lebensverhältnissen des nominierten Bundespräsidenten sei stillos. Auch Dieter Wifelspütz von der SPD und Volker Beck von den Grünen äußern sich ähnlich.

Ob sich an diesem Umstand des Amtes wegen etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. Bei seiner Kandidatur im Jahre 2010 hatte Joachim Gauck jedenfalls angedeutet, dass er und Schadt sich durchaus über das Thema Gedanken machen würden.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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