Désirée Nick:
Kämpft und siegt vor Gericht!


Vor dem Landgericht Berlin erschien die Kabarettistin in hohen Stiefeln und mit einem eleganten Kleid. Désirée Nick kämpft um ihren guten Ruf, wie sie sagt.

Weil die Ehefrau von Heinrich Prinz von Hannover, Thyra Prinzessin von Hannover, angeblich unwahre Tatsachen über die Kabarettistin verbreitet hat, will Désirée Nick sie zur Unterlassung bestimmter Aussagen bewegen.

Erst vor wenigen Tagen wollte Prinz Heinrich von Hannover Désirée Nick gerichtlich den Mund verbieten lassen – und scheiterte vorerst vor dem Landgericht Göttingen. Die Ehefrau von Prinz Heinrich, Gräfin Thyra von Westernhagen Prinzessin von Hannover, hatte außerdem eine Strafanzeige erstattet. Diese wurde allerdings zurückgewiesen. Nick, die zusammen mit dem Welfenprinzen einen 15-jährigen Sohn hat, darf weiter über die Beziehung reden.

Desirée Nick erklärt im Interview, warum es jetzt wieder vor Gericht geht: „Wir sind nur aus dem Grunde hier heute, weil Thyra von Hannover gegen mich Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet hat, mit einem Science-Fiction-artigen Vortrag, mit dem sie gescheitert ist … Sie hatte vorher aber schon ein despektierliches Interview in BUNTE gegeben, wo sie sich über das Privatleben ihres Ehemannes geäußert hat, mich dabei ins Spiel gebracht und mich dabei verleumdet.“

Dabei hatte Nick jahrelang über die Beziehung zu Prinz Heinrich von Hannover geschwiegen: „Weil ich genau das, was hier stattfindet, nicht wollte. Deshalb habe ich geschwiegen. Weil ich Diskretion in meinem Privatleben immer gewahrt habe. Aber ab dem Punkt, wo Tyra von Hannover mich öffentlich verleumdet hat, musste ich mich natürlich rechtfertigen, verteidigen. Denn wir haben ja erlebt, was daraus erwachsen ist. Ein dreiviertel Jahr von despektierlichen, ehrverletzenden Angriffen, die meine Integrität betreffen, meine Glaubwürdigkeit schwächen und es ist im Grunde auch meine Existenzgrundlage. Mit dieser Existenz ernähre ich Prinz Heinrichs Sohn“, erzählt uns Nick.

Was zwischen ihr und Prinz Heinrich stattgefunden haben soll, beschreibt Frau Nick so: „Wenn ich sage Dauergeliebte, was in den Medien aufgekreuzt ist, ist das noch geschmeichelt. Diesen Begriff Dauergeliebte habe ich verwendet um Prinz Heinrich zu schützen. Richtiger wäre der Begriff gewesen ‚heimliche Zweitfamilie’ und ‚Nebenfrau’ … Ich habe nie eine fünfjährige Liebesbeziehung mit Heinrich Prinz von Hannover inszeniert. Es hat diese Beziehung gegeben und meine Verschwiegenheit und Diskretion in der Sache, die wurde benutzt um aus mir eine Stalkerin zu machen.“

Erreichen möchte die Comedy-Lady vor allem eines: „Es geht eigentlich nur um die Wiederherstellung meiner Glaubwürdigkeit und meiner Integrität, die ja von der Gegenseite in Frage gestellt wurde, was ja eine Lawine von Falschberichten und Falschdarstellungen nach sich gezogen hat, weil man ja dann doch geneigt ist, den hohe Integrität genießenden Königlichen Hoheiten zu glauben und die allein erziehende freiberufliche Künstlerin, wahrscheinlich erst mal in despektierliches Licht zu stellen. Das alles musste ich erst zerschmettern.“

Soeben verkündete das Landgericht Berlin in einer Pressemitteilung das Urteil: „Das Landgericht Berlin hat heute in einem Äußerungsrechtsstreit einer Klage der Entertainerin Désirée N. stattgegeben. Diese hatte sich dagegen gewandt, dass T. Prinzessin von H. in einer Zeitschrift behauptet hatte, ihr Ehemann habe keine Beziehung mit der Entertainerin; diese inszeniere das bloß. Die Zivilkammer 27 verurteilte heute die Prinzessin, entsprechende Äußerungen zu unterlassen.“

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. Bravo, Desiree! Zeig diesen Blaublütern mal, dass sie sich nicht alles leisten können!

  2. Klodhilde says:

    Ein Sieg für alle alleinerziehenden Mütter! Da hoffen wir mal, dass das Urteil keiner mehr anfechtet.

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