Juan Carlos I:
Hüftbruch auf Safari

Die spanischen Royals sind derzeit Dauergäste beim Arzt. Erst am letzten Montag schoss sich ein Enkel von König Juan Carlos bei Schießübungen versehentlich in den Fuß – nun musste der Monarch selber unters Messer.

Der König hatte sich bei der Jagd auf Elefanten in Botswana die Hüfte gebrochen. In seiner Jagdhütte sei er über eine Stufe gestolpert und habe sich dabei den Bruch an der rechten Hüfte zugezogen, erklärte ein Sprecher des Krankenhauses San Jose in Madrid. Dorthin wurde Juan Carlos verlegt und ihm eine künstliche Hüfte eingesetzt.

Von seinen Untertanen musste der König sich für seinen Ausflug einiges an Kritik gefallen lassen. Zum einen sei eis schwer verständlich, dass Juan Carlos als Ehrenpräsident der Naturschutzorganisation WWF auf Elefantenjagd geht. Viel schwerer würden jedoch die enormen Summen wiegen, die das zweifelhafte Privatvergnügen des Königs verschlingen würde.

Es sei nicht hinnehmbar, dass der König in der momentan kritischen Wirtschaftssituation in seinem Land, in der die Menschen unter einer Rekord-Arbeitslosenquote von 23 Prozent und immer strengeren Sparmaßnahmen zu leiden haben, das Geld mit beiden Händen zum Fenster herausschmeißt, so der allgemeine Tenor.

Ebenfalls sauer aufstoßen tut der Öffentlichkeit, dass man von der Reise wahrscheinlich nie etwas erfahren hätte, hätte es den Unfall nicht gegeben.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. baerchen says:

    ein widerlicher mann ist das! wie kann man nur auf elefantenjagd gehen! meinetwegen hätte er sich den hals brechen können!

  2. Elefantenmöder! Der Teufel soll Dich holen!

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