Promis trauern um Margot Werner

Die Nachricht vom tragischen Tod der Tänzerin und Sängerin Margot Werner sorgt bei vielen Prominenten für Erschütterung. Nach einem Sturz aus dem dritten Stock eines Krankenhauses in München, war sie am Montag ihren Verletzungen erlegen. Am Rande der Fashion Week in Berlin hat sich TIKonline.de bei Promis umgehört.

Mirja du Mont erfährt erst bei uns im Interview von Margot Werners tragischem Tod und sagt: „Wie bitte? Oh Gott, das wusste ich nicht … Die war ja echt eine Lady, eine Dame. Immer toll gestylt und hat ihre eigene Show gemacht. Das tut mir jetzt richtig leid. Das wusste ich nicht. Das habe ich überhaupt nicht gehört … Es sind ja schon mehrere vor ihr diesen Schritt gegangen. Schauspielerinnen, Schauspieler und auch Sänger. Für mich wäre das überhaupt nichts. Da muss man wirklich schon total verzweifelt sein. Ich kann es nicht nachvollziehen, schrecklich.“

Ruth Moschner kannte Margot Werner persönlich. Bei einer Talkshow merkte aber Moschner: „Da merkte man aber schon, dass sie doch sehr traurig war, innerlich. Es hat mich sehr erschüttert … Ich finde es sehr, sehr schade, dass so eine großartige Diva und so ein Talent auf so eine schreckliche Art und Weise stirbt … So ein Mensch wie Margot Werner hat einfach eine unglaubliche Ausstrahlung gehabt. Eine Grazie und auch wirklich so was Divenhaftes, so ein bisschen was Göttliches. Die war nicht von dieser Welt, mit diesen roten Locken und disen speziellen Make-up. Die hatte eben auch einen speziellen Margot Werner-Stil. Aber man hat dieses Drama und diese Zerrissenheit in ihr gespürt. Und das fand ich sehr traurig.“

Ihre Verzweifelung erklärt sich Ruth Moschner so: „Das Problem ist, wenn man sein Leben lang sich mit Äußerlichkeiten beschäftigt und darauf reduziert wird, auf die Bewegungen, die Körperlichkeit, das Optische. Sie wollte sicherlich auch als Mensch wahrgenommen werden. Ich glaube das hat sie sehr verletzt, dass viele auch zu Lebzeiten nicht gemacht haben … Wahrscheinlich war die Nachricht vom Arzt so krass, dass sie gesagt hat ‚Das kriegen wir nie wieder hin und ich werde zerfallen, ich werde kein Sport mehr machen, ich kann meine Optik nicht mehr halten’. Wahrscheinlich hat sie das so mitgenommen. Kann man sich durchaus vorstellen. So ein bisschen dieses Marilyn Monroe-Problem. Die Welt nimmt mich anders wahr als ich wirklich bin. Bitte erkennt meine innere Schönheit auch. Ich glaube da wurde sie auch unterschätzt und darunter hat sie gelitten.“

Prinz Mario-Max zu Schaumburg-Lippe erklärt: „Man muss so unendlich verzweifelt sein, wenn man sich selbst so ein Ende setzt, wenn das so gewesen ist, wie man jetzt mal vernimmt.“

In Feierstimmung ist der Prinz daher noch nicht: „Der Tod von Werner war ein ganz trauriges Ereignis und es hat ein bisschen die Stimmung gedämpft. Ich bin mir sicher, es wird ein paar Tage dauern, bis wir alle wieder in Fahrt kommen … Sie ist bei uns. Sie ist mit dem Herzen ganz bei uns und wir sind bei ihr. Sie fehlt in der ersten Reihe der Fashion Shows und am liebsten möchte man wirklich einen Ehrenplatz frei halten und Blumen hinlegen. Ein dickes Bussi in den Himmel zu ihr. Und ich hoffe sie guckt zu uns, wie wir sie nie vergessen werden.“

Rolf Scheider: „Es ist ja meine Jugend! Ich sehe sie ja vor mir. Dann vergisst man so Leute, auf einmal springen sie aus dem Fenster raus. Das geht gar nicht. Hätte sie vorher besser angerufen, dann hätte ich ihr den Lebensmut wieder gegeben. Ich bin sehr, sehr traurig. Sie hat mir wirklich am Herz gehangen.“

Deine Meinung zu diesem Thema? Hier kommentieren!

Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Speak Your Mind