Marianne und Michael:
Über Angelina Jolies Brust-OP

Die Nachricht, dass sich Angelina Jolie die Brüste amputieren ließ, sorgt für weltweite Schlagzeilen. Die Oscar-Preisträgerin hatte zu Beginn der Woche in einem Artikel in der „New York Times“ gestanden, sich aus Angst vor einer Brustkrebserkrankung einer vorsorglichen Mastektomie unterzogen zu haben.

Die Nachricht löste eine große Diskussion über Sinn und Unsinn eines solchen Eingriffs aus. Auch das Volksmusik-Duo Marianne und Michael macht sich dazu Gedanken. Am Abend erklärte uns Marianne auf einer Party in Berlin:

„Ich hab es jetzt auch erst gehört und ich bin wahnsinnig erschrocken und muss aber auch sagen, da gehört wahnsinnig viel Mut dazu. Gerade weil sie in der Öffentlichkeit steht und ihre Weiblichkeit für sie ja bestimmt wichtig ist. Da muss man sagen Hut ab, wenn sie das wirklich getan hat, dann war das ein ganz starker Schritt.“

Die Sängerin würde im Fall eines Falles ebenso handeln. Marianne sagt: „Ich kenne einige, die das genauso gemacht haben. Ich glaube, wenn ich in der Situation wäre und vielleicht auch von der Veranlagung und Verwandtschaft her Gefahren bestünden, dann müsste man das so handhaben.“

Ehemann Michael dagegen bringt dieses Thema etwas in Rage: „Sie ist eine unglaublich attraktive Frau. Dass sie es macht kann verschiedenste Gründe haben, die wir alle nicht genau wissen. Ich denke einfach, allein das Interesse an dieser Nachricht, dass Millionen Klicks weltweit wegen dieser Nachricht stattfinden, befremdelt mich ein bissl. Ich denke wir haben überall auf der Welt ganz andere und viel wertigere Themen zu behandeln, die es zu lösen gibt.“

Marianne und Michael über die Mastektomie von Angelina Jolie.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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