David Carradine:
Leblos in Bankok gefunden


Schock-Nachricht aus Thailand: David Carradine ist tot. Der Schauspieler, der mit der TV-Serie „Kung Fu“ zum Weltstar wurde, war gestern von einem Zimmermädchen leblos in seinem Hotelzimmer Bankok aufgefunden worden. Die Umstände seines Todes geben den Behörden aber noch Rätsel auf.

Wie Somprasong Yentuam von der örtlichen Polizei gegenüber dem „People“-Magazine sagte, hätte man den Leichnam des 72jährigen nackt in sitzender Position im Wandschrank des Hotelzimmers vorgefunden, um seinen Hals ein gelbes Seil, dessen anderes Ende an der Kleiderstange befestigt war.

„Wir glauben, dass Herr Carradine Selbstmord beging. Aber das ist bisher nur ein Verdacht“, so Yentuam. Ein Unfall oder ein Verbrechen können aber nicht ausgeschlossen werden.

Carradines Managerin Tiffany Smith glaubt nicht an die Freitod-Theorie. „Ich kann ihnen zu 100 Prozent versichern, dass David nie Selbstmord begangen hätte. Er war voll von Leben.“

David Carradine stammt aus einer Familie von Schauspielern. Auch sein Vater John und seine Brüder Bruce, Keith und Robert übten den Beruf aus.

Trotz der Zusammenarbeit mit Größen wie Martin Scorsese und Ingmar Bergman galt Carradine eher als Legende des B-Movies. Erst durch Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Filme rückte er wieder stärker in den Fokus des Massen-Publikums. Zuletzt konnte man ihn in dem Action-Streifen „Crank: High Voltage“ an der Seite von Jason Statham sehen.

Neben der Schauspielerei betätigte er sich auch als Komponist, Musiker, Bildhauer und Maler.

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von TIKonline.de

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