B.Z. Kulturpreis:
Die Nacht der Bronze-Bären!

Es ist wohl die unterhaltsamste, kurzweiligste aber zudem auch hochkarätigste Kulturpreisverleihung der Hauptstadt! Auf dem roten Teppich im Axel-Springer-Haus zeigten sich Prominente wie Anouschka Renzi, Otto Sander, Maren Gilzer, Rosa von Praunheim, Wolfgang Lippert oder Barbara Schöne. Zwei Stunden Kunstdarbietungen, Artistik, Musikperlen und eine echt Berliner Schnauze in Person von Moderatorin Meret Becker!

Zum 19. Mal wurden in Berlin die B.Z. Kulturpreise vergeben. In sieben Kategorien wurde jeweils eine der bronzenen Skulpturen verliehen, die einem tanzenden Berliner Bären sehr ähnlich sieht, aber auch menschliche Züge hat.

In der Kategorie „Oper“ wurden die Schwestern Katharina Wager und Eva Wagner-Pasquier ausgezeichnet, in der Kategorie „Philosophie“ freute sich Prof. Dr. Peter Sloterdijk über den Preis. Für ihr soziales Engagement ehrte man Judy Winter, die sich seit Jahren aufopferungsvoll für die Aids-Hilfe einsetzt. Star-Architekt David Chipperfield hat sich in Berlin um das Neue Museum verdient gemacht und freute sich ebenfalls über den B.Z. Kulturpreis.

In der Kategorie „Pop“ freuten sich Inga Humpe und Tommi Eckart, besser bekannt als das Popduo 2raumwohnung, über die echte Berliner Kulturauszeichnung.

Inga Humpe hat mit ihrem Partner einen unvergleichlich frischen, chilligen Berlin-Sound erschaffen. Für Humpe spielt Alter keine Rolle, um in der jugendorientierten Musikbranche erfolgreich zu sein. Die 54-jährige hält sich nicht besonders fit sondern lebt einfach gern: „Ich mache alles, was man so macht. Nicht nur Wasser trinken, auch alles andere … Laster ist natürlich immer viel essen und viel trinken, ich mache beides gerne und dann muss ich auch aufpassen.“

Die Laudatio für die Kategorie „Film“ übernahm Katharina Thalbach. Sie schlüpfte in die Rolle eines von Neid erfüllten, Til Schweiger verachtenden Mannes und sorgte für feuchte Augen und donnernden Applaus. Til Schweiger selbst gab sich bescheiden und verriet uns im Interview über sein Erfolgsrezept: „Was muss man haben? Viel Glück! Man muss fleißig sein und ein bisschen Talent kann auch nicht schaden.“

Zum Schluss wurde es Oscar-verdächtig. Denn der Publikumspreis für die beste Jungschauspielerin wurde von den Lesern der B.Z. vergeben und bis zuletzt geheim gehalten. Die Gewinnerin, die sich gegen Katharina Schüttler und Anna-Maria Mühe behauptete, erfuhr erst im Saal von ihrem Glück. Nora Tschirner bekam nicht nur die Bronzetrophäe sondern auch ein Ständchen von Max Herre.

Tschirner wusste bislang gar nicht, dass das Berliner Boulevardblatt B.Z. einen solchen Preis zu bieten hat. Im TIKonline.de-Interview erklärte die Schauspielerin strahlend, wie sehr ihr die Trophäe gefällt: „So prall! Das ist ein Typ, da kann man sich anlehnen. Und emotional fühlt er sich super an, zumal hier noch soviel mehr passiert ist. Das ist geil! Das ist voll die Überraschungsshow! Das mache ich jetzt öfter, da wird man ja voll beschenkt.“

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Nora Tschirner flirtet mit Mama.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. Ich findes es cool, daß Nora Tschirner gewonnen hat! Sie ist ja eine echte Berlinerin da passt ein Preis von der BZ wie die Faust aufs Auge!

  2. baerchen says:

    Nora ist ne echte Rotzgöre 😉 das gefällt mir! Glückwunsch zum Kulturpreis!

  3. Stefan B. says:

    Ich finds super das Ich&Ich mal endlich so einen schönen Preis bekommen haben. Und endlich seh ich auch mal wie die beide aussehen 😉

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