Mick Jagger:
Findet Keith Richards „Life“ langweilig


Mick Jagger ist von Keith Richards Autobiografie „Life“ wenig beeindruckt. Der 67-jährige Frontmann der Rolling Stones kann den Memoiren seines Bandkollegen nichts abgewinnen und erklärt, dass er selbst es ihm nicht gleichtun und sein Leben zu Papier bringen wolle.

„Ich persönlich finde es ziemlich langweilig, in der Vergangenheit zu wühlen“, sagt er gegenüber der „New York Times“ und meint außerdem: „Die meisten Leute machen das sowieso nur fürs Geld.“

Auf die Frage, ob er eine eigene Autobiografie in Betracht ziehe, antwortet Jagger nur: „Man will schließlich nicht wie ein alter Fußballer in einem Pub enden, der darüber redet, wie er mal beim Weltmeisterschaftsfinale im Jahr 1964 eine Flanke geschossen hat.“

Jaggers Unmut über das Buch des 66-jährigen Gitarristen rührt vielleicht daher, dass dieser sich nicht mit Kritik an dem Leadsänger der legendären Rockband zurückgehalten hat. Unter anderem beschreibt Richards ihn als kontrollsüchtigen Egoisten und fechtet einige seiner Entscheidung innerhalb der Gruppe an. Außerdem scheute er nicht davor zurück, auch unterhalb die Gürtellinie zu zielen und behauptet sogar, Jagger habe einen „kleinen Schniedel“.

Trotz ihrer Differenzen beteuern beide Rocker, dass ihr Verhältnis als Musiker so eng wie nie sei und sie nach wie vor eine enge Freundschaft verbinde. Ihrer Rolling Stones Tournee für die Jahre 2011 und 2012 dürfte somit nichts im Wege stehen.

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von TIKonline.de

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