Grammy Awards 2011:
Lady Antebellum räumen ab


Die Mitglieder von Lady Antebellum waren mit fünf Grammy Awards die großen Gewinner des gestrigen Abends. Die amerikanische Gruppe konnte sich gestern, 13. Februar, fünf der sechs Auszeichnungen, für die sie nominiert waren, sichern – darunter für die Single des Jahres, das Country-Album des Jahres und den Song des Jahres („Need You Now“).

In einer ihrer Dankesreden erklärte die Band auf der Bühne des Staples Center in Los Angeles, wo die Zeremonie stattfand: „Wir haben uns backstage unsere Augen ausgeheult. Ich kann nicht glauben, dass wir wieder hier oben stehen.“

In der Kategorie „Album des Jahres“ konnten die drei Country-Stars sich derweil nicht durchsetzen, dieser Preis ging nämlich an Arcade Fire, die sich den Grammy durch ihre Platte „The Suburbs“ verdienten.

Lady Gaga ging derweil in drei Kategorien als Siegerin hervor: Ihr Album „The Fame Monster“ brachte ihr den Award für das beste Gesangsalbum im Popgenre ein, während sie für „Bad Romance“ nicht nur mit der Trophäe für die beste weibliche Gesangsdarbietung im Popgenre, sondern auch mit dem für das beste Musik-Kurzvideo ausgezeichnet wurde.

Obwohl Hip-Hopper Eminem mit insgesamt elf Nominierungen als Favorit der diesjährigen Grammys galt, musste er sich mit nur zwei Siegen zufrieden geben. Er wurde zum Künstler mit der besten Rap-Solodarbietung und dem besten Rap-Album des Jahres ernannt.

Entgegen aller Erwartungen wurde der Preis für den besten neuen Künstler des Jahres an die 26-jährige Jazzmusikerin Esperanza Spalding verliehen – obwohl sie in der Kategorie gegen die hochgefeierte Popsensation Justin Bieber angetreten war. Dessen Mentor war wenig von dem Ergebnis begeistert und erklärte im Anschluss: „Ich wünschte, Justin hätte gewonnen.“

Den heißersehntesten Auftritt bei dem Event lieferte wohl Lady Gaga mit ihrer neuen Single „Born This Way“, doch auch Gwyneth Paltrow und Cee Lo Green begeisterten das Publikum mit ihrer Version des Hits „Fuck You“, für den sie mit den Muppets auf der Bühne standen.

Weitere Darbietungen gab es von Mick Jagger, Christina Aguilera und Jennifer Hudson.

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Foto(s): © Miranda Penn Turin/Capitol Records Nashville

von TIKonline.de

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