Nelly Furtado:
Will Gaddafis Geld nicht


Nelly Furtado will ihre Gage von Libyens Staatschef Gaddafi – rund eine Million Dollar – für wohltätige Zwecke spenden.

Die Sängerin war 2007 für die Familie des gestürzten Diktators aufgetreten, hat nun jedoch verkündet, dass sie ihre Gage von dem damaligen Konzert spenden will, nachdem es zu Umstürzen in dem nordafrikanischen Staat kam, bei denen Tausende von Menschen ums Leben kamen.

Auf der Kommunikationsplattform Twitter verkündete die Sängerin jüngst: „2007 bekam ich vom Gaddafi-Klan 1 Million $, um eine 45 min. Show für Gäste in einem Hotel in Italien zu performen. Werde die $ spenden.“

Gaddafi, der mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung gebracht wurde und beschuldigt wird, sein Volk mehr als 40 Jahre lang einem brutalen Herrschaftsregime unterworfen zu haben, war von politischen Führern der westlichen Welt angehalten worden, sein Amt niederzulegen, hatte dies jedoch zunächst abgelehnt und die Unruhen in seinem Land verleugnet.

Neben Furtado sollen noch weitere Stars – unter anderem auch Beyoncé Knowles, Mariah Carey, Usher und 50 Cent – bezahlt worden sein, um für die Familie des Tyrannen aufzutreten und werden jetzt gebeten, das Geld wieder abzugeben und für karitative Zwecke zu spenden, das dem libyschen Volk zugute kommen soll.

Allerdings heißt es auch, dass viele der Stars womöglich nicht einmal gewusst haben sollen, wem sie letztendlich mit ihren Auftritten bei solchen Partys einen Gefallen erwiesen haben. R.E.M-Agent Buck Williams erklärt: „In 90 Prozent der Fälle haben die Künstler keine Ahnung. Man hört davon, aber meist erst hinterher. Aber die Mehrheit meiner Künstler würden einen Gig nicht spielen, wenn sie wüssten, dass er von Gaddafi finanziert wird und moralisch würde es bei ihnen nicht gut ankommen.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Comments

  1. Christian Alexander Tietgen says:

    Das fällt ihr aber reichlich spät ein.

  2. baerchen says:

    Diese falsche Schlange! Unmöglich das sie überhaupt vor diesen Bastarden aufgetreten ist!

  3. Christian Alexander Tietgen says:

    @baerchen: Wir leben immer noch in einer Marktwirtschaft, sie darf machen, was sie will.

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