Sabine Christiansen:
Fordert mehr Gleichberechtigung


Moderatorin Sabine Christiansen ist der Meinung, dass es ohne Frauenquote in Unternehmen nicht geht.

Die Moderation glaubt nämlich, dass es Frauen sonst nicht in die Chefetagen der Firmen schaffen können. „Ohne diese Quote geht es nicht“, ist sich die 53-Jährige im Interview mit dem Magazin ‚Bunte‘ sicher. „Männliche ‚Monokulturen‘ sollten auch in den Topetagen bald der Vergangenheit angehören.“

Sie ist außerdem der Meinung, dass Männer schneller Karriere machen könnten, weil sie weniger Unterbrechungen durch Erziehungszeiten hätten und in manchen Fällen auch ehrgeiziger seien. „Aber das heißt ja nicht, dass wir nicht genauso weit kommen wollen“, stellt sie klar. „Die Frage ist nur, wer uns Frauen die Chance gibt.“

Sich im Job beweisen müssten sich die Frauen dann selbst, so wie auch sie das musste. 1987 habe sie als Quotenfrau bei ‚Tagesthemen‘ (ARD) eine Chance erhalten.

Auch Schauspielerin Maria Furtwängler kritisierte vor Kurzem im Magazin ‚Emotion‘ die fehlende Gleichberechtigung im Job.

„Allein die Ungeheuerlichkeit, dass wir Frauen für die gleichen Tätigkeiten immer noch deutlich weniger Geld bekommen, finde ich haarsträubend“, regte sie sich auf, verwies aber auch darauf, dass es starke Frauen als Vorbilder für junge Mädchen brauche: „Wir brauchen starke Frauen als Vorbilder. Nicht als Zerrbilder harter, mannsgleicher Frauen. Sondern als echte Frauen, die in ihrem Leben etwas erreichen wollen. Gerade auch in den Bereichen, in denen Frauen in Führungspositionen noch eine Seltenheit sind.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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