Beyoncé:
Gaddafi-Geld geht an die Erdbebenhilfe


Beyoncé Knowles hat das Geld, das sie für einen Silvester-Gig für den libyschen General Gaddafi erhalten hat, für die Erdbebenhilfe in Haiti gespendet.

Die Sängerin hatte am Silvesterabend 2009 einen privaten Gig für Mitglieder der Familie des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi performt, statt ihre Gage jedoch für sich zu behalten, hat sie – wie zuvor auch schon andere Stars – das Geld jetzt gespendet, damit es Betroffenen des verheerenden Erdbebens Anfang 2010 in Haiti zugute kommt.

Ihr Publizist erklärt: „Alle Gelder, die Beyoncé für ihren Auftritt bei einer privaten Party in Nikki Beach St. Barts am Silvesterabend 2009 bekommen hat, inklusive der Provision, die an ihre Agentur floss, wurden der Erdbebenhilfe für Haiti vor über einem Jahr gespendet. Als bekannt wurde, dass der Veranstalter der Party mit der Gaddafi-Familie in Verbindung gebracht werden kann, wurde die Entscheidung getroffen, das Geld für einen guten Zweck einzusetzen.“

Gaddafi, der mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung gebracht wurde und beschuldigt wird, sein Volk mehr als 40 Jahre lang einem brutalen Herrschaftsregime unterworfen zu haben, war von politischen Führern der westlichen Welt angehalten worden, sein Amt niederzulegen. Dies hatte er jedoch abgelehnt und die Unruhen in seinem Land verleugnet. Diese Woche hatte bereits Nelly Furtado enthüllt, dass sie eine Million Dollar, die sie 2007 für einen Auftritt für die Familie des Herrschers kassiert hatte, spenden wolle.

Auf Twitter hatte sie verkündet: „2007 bekam ich vom Gaddafi-Klan 1 Million $, um eine 45 min. Show für Gäste in einem Hotel in Italien zu performen. Werde die $ spenden.“

Auch weitere Stars sollen für die Familie aufgetreten sein, allerdings sollen viele noch nicht einmal gewusst haben, wem sie letztendlich mit ihren Auftritten bei solchen Partys einen Gefallen erwiesen haben, wie R.E.M-Agent Buck Williams kürzlich erklärte. „In 90 Prozent der Fälle haben die Künstler keine Ahnung. Man hört davon, aber meist erst hinterher“, hatte er gesagt.

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Foto(s): © Markus Klinko & Indrani

von TIKonline.de

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