Woody Allen:
Ein bisschen abergläubisch


Woody Allen ist abergläubisch und will deshalb noch nicht viel von seinem neuen Projekt verraten, gibt jedoch zu, dass in Rom gedreht werden soll.

„Ich bin zu abergläubisch um jetzt darüber zu sprechen“, erklärt er der Zeitung. „Ich bin noch immer in der Drehbuch-Phase, deshalb wäre es blödsinnig, mehr zu sagen.“ Den ‚Match Point‘-Erschaffer umgeben schon seit langem Gerüchte, wonach er einen Film in der italienischen Hauptstadt plane.

„Ich liebe diese mondänen Städte und es ist fantastisch, die Möglichkeit zu haben, dort zu arbeiten“, schwärmt er und meint damit auch frühere Drehorte wie New York, Paris, London und Barcelona. Jeder Film sei für ihn eine Liebeserklärung an den jeweiligen Drehort, fügt er hinzu.

„Ich versuche, meine Gefühle für diese Orten auf die große Leinwand zu projizieren.“ Erst kürzlich war bekannt geworden, dass seine neue Komödie ‚Midnight In Paris‘ die 64. Filmfestspiele in Cannes in diesem Jahr eröffnen wird.

Der Star-Regisseur, der in den letzten Jahrzehnten in der Regel an ein bis zwei Filmen pro Jahr mitwirkte, hatte sich erst jüngst darüber beklagt, nichts aus seinen Filmen zu lernen und verkündet, noch auf seine Bestleistung zu warten. „Es ist nicht wie Wissenschaft. In der Wissenschaft muss man Experimente wiederholen. In der Kunst ist es jedes Mal etwas Neues, man lernt also nie etwas“, hatte er erklärt und wenig später verkündet: „All meine Filme enttäuschen mich! Ich trete letztlich nur mit einem Ziel an: Ich will großartige Filme machen. Jedes Mal denke ich mir, diesmal wird es vielleicht gelingen, den besten Film aller Zeiten zu machen.“

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von TIKonline.de

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