Reese Witherspoon:
Gegen den Hollywood-Zickenkrieg

Reese Witherspoon glaubt, dass Frauen in der Filmindustrie einander unterstützen und nicht miteinander konkurrieren sollten.

Die Hollywood-Blondine kritisiert Frauen in der Filmindustrie, die miteinander konkurrieren und sich das Leben schwerer machen – vor allem wenn es um Äußerlichkeiten geht. „Wenn wir anfangen, Frauen an ihrem Aussehen zu messen … wir sind einfach zu gemein zueinander“, gibt sie zu. „Frauen müssen sich mehr unterstützen, aufhören, einander fertig zu machen. Es gibt genug Platz für uns alle. Es gibt genug Männer für uns alle. Es gibt genug Jobs“, mahnt Witherspoon ihre Kolleginnen im Gespräch mit dem Magazin ‚Elle‘.

Weiter beteuert sie, dass Frauen in Zukunft bessere berufliche Aussichten haben werden. Sie erklärt: „Eine Schauspielerin bringt einen Nummer-Eins-Film heraus? Dann werden sie noch einen Film über eine Frau machen. Eine Drehbuchautorin verkauft ein Drehbuch? Dann werden sie noch mehr Drehbüchern von einer Frau suchen. Je mehr Erfolg eine Frau hat, desto mehr Erfolg haben alle Frauen.“

Aus diesem Grund störe es die zweifache Mutter, die vor wenigen Wochen ihrem Agenten Jim Toth das Ja-Wort gab, dass bei Preisverleihung das Schauspieltalent der Männer gelobt wird, während bei Frauen auf dem roten Teppich vor allem auf die Outfits geachtet wird.

„Mir tun diese Frauen leid. Die Männer ziehen sich an und das interessiert keinen. Sie gehen hin, weil sie eine großartige Darstellung gegeben haben“, so Witherspoon. „Bei jeder Frau heißt es: ‚Was hat sie an?‘ Und niemand interessiert sich für ihre Darstellung oder wie hart sie gearbeitet hat – und das sind die Frauen, die außergewöhnliche Arbeit geleistet haben.“

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von TIKonline.de

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