Eva Mendes:
An der Spitze des Eisbergs

Eva Mendes gibt zu, immer noch Schauspielunterricht zu nehmen, da ihr gesagt wurde, dass selbst Profis nicht aufhören zu lernen.

Die Schauspielerin glaubt nämlich, dass es immer etwas gibt, was sie über ihr Handwerk lernen kann, und hält es für wichtig, sich regelmäßig Rat von Experten einzuholen. „Ich gehe immer noch zum Schauspielunterricht. Ich bin davon total begeistert“, schwärmt sie.

„Ich habe gerade erst einen viertägigen Intensivkurs abgeschlossen, bei dem man von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends zu zweit arbeitet und ein Stück für diese kleine Gruppe in Santa Monica zusammenstellt. Ich nehme seit zwölf Jahren Unterricht und Larry Moss, der den Unterricht der letzten Woche geleitet hat, hatte mit etwas Recht. Er sagt, wenn man ein Maler oder Cellist ist, hört man ja auch nicht auf zu üben. Ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner Schauspielerei nur an der Spitze des Eisbergs bin.“

Mendes, deren Eltern aus Kuba stammen, ist sich außerdem sicher, dass es für Frauen mit ausländischem Hintergrund in Hollywood schwer ist, große Rollen angeboten zu bekommen. „Ich weiß, dass das langweilig ist, aber es ist in diesem Business einfach schwierig eine Frau zu sein und sogar noch schwieriger als ethnische Frau. Ich würde für einen Klassiker nicht gecastet werden. Ich will das nicht ständig sagen und zu meiner Sache machen, aber wir brauchen mehr Vielfalt. Meine Freundin Lucy Liu ist so eine talentierte Schauspielerin, aber es gibt einfach sehr wenige Rollen für Amerikanerinnen mit asiatischer Herkunft oder schwarze Frauen.“

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von TIKonline.de

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