Kate Winslet:
Macht sich nicht gern nackig

Kate Winslet ist der Meinung, dass Sexszenen mitunter „unmoralisch“ sein könnten. Die Oscar-Gewinnerin, die für „Mildred Pierce“ und „Titanic“ bereits die Hüllen fallen ließ, macht sich nicht gerne vor den Kameras nackt.

Dies sei nämlich absolut seltsam und eine unmoralische Sache, behauptet sie und hat es am Set deshalb immer eilig, die Szenen hinter sich zu bringen. „Ich hasse es! Ich gehe einfach rein und sage: ‚Oh, fuck, machen wir es, und bumm.‘ Wenn man sich darüber beschwert oder es vor sich herschiebt, dann verschwindet es nicht. Aber es ist eine absolut komische Sache.“

Weiter erklärt die Aktrice, dass es nicht nur seltsam, sondern auch nicht immer angenehm sei, sich mit einem Filmpartner in den Laken zu wälzen. „Als Schauspieler spricht man da die ganze Zeit drüber. Man ist da in die Laken gewickelt und dreht sich zu seinem Filmpartner und fragt: ‚Was zur Hölle machen wir da?’“

Weiter scherzt sie im Gespräch mit dem „V“-Magazin: „’Liebe Mama, bei der Arbeit wurde mir heute der linke Hodensack von dem und dem gegen meine Backe gedrückt.‘ Das ist irgendwie unmoralisch, wenn man so darüber nachdenkt.“

Die Schauspielerin ist dabei nicht die einzige, die keinen großen Spaß an pikanten Szenen hat. Ihre Kollegin Eva Green erklärte erst kürzlich, dass sie sich sogar wie eine Pornodarstellerin fühle, weil der Fokus meist auf ihren Nacktszenen liege. „Mir wurden all diese Fragen über Sex-Szenen gestellt. Ich verstehe nicht, warum Menschen sich so sehr darum kümmern. Manchmal fühle ich mich wie eine Pornodarstellerin“, sagte sie über ihre Arbeit an dem Film „Die Träumer“.

Deine Meinung zu diesem Thema? Hier kommentieren!

Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

Speak Your Mind