Jennifer Aniston:
Primitiv und vulgär

Jennifer Aniston spielt in ihrem aktuellen Kinofilm, der Komödie „Kill the Boss“ eine Zahnärztin, die als schreckliche Chefin ihrem Assistenten das Leben schwer macht und diesen sogar sexuell belästigt. Im Interview mit „Kleine Zeitung.de“ verrät sie, wie sie es geschafft hat, einmal richtig fies und gemein zu sein.

Auf die Frage wie es war, plötzlich nicht mehr die charmante Romantikern zu mimen, sondern eine „echte Schlampe“ wie die Zahnärztin Julia Harris darzustellen, antwortet die ehemalige „Friends“-Darstellerin: „Ich musste ziemlich vulgär und primitiv sein.“

Die hübsche Blondine, die mit dem Schauspieler Justin Theroux liiert ist, habe sich für den Charakter jedoch von niemandem in ihrer Umgebung inspirieren lassen können. „Ging nicht, denn einer solchen Frau bin ich noch nie begegnet. So musste ich in meine eigenen abgründigen Fantasien tauchen und schauen, was dabei herauskommt“, gesteht sie.

Gerade diese Möglichkeit, immer wieder in komplett andere Rolle schlüpfen zu können, liebe sie an ihrem Beruf. Sie erklärt, was sie an der Rolle der Männer mordenden Zahnärztin besonders gereizt habe: „Diese Zahnärztin ist frivol und grenzenlos, also muss man auch bei der Gestaltung hemmungslos sein, darf sich nicht darum kümmern, ob ’sich das gehört‘.“

So habe es Aniston sehr viel Spaß gemacht, sich an die Figur heranzuarbeiten: „Am Ende habe ich keine schreckliche Chefin gespielt, ich war eine.“

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von TIKonline.de

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