Angelina Jolie:
Dankbar für die Nominierung

Angelina Jolie ist für ihre Golden Globe-Nominierung dankbar. Die Schauspielerin erfuhr am 15. Dezember, dass ihr Regiedebüt „In the Land of Bloody and Honey“ für einen Preis in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert wurde.

In einem Statement bedankte sich Jolie nicht nur beim Verband der Auslandspresse, der die Filmpreise vergibt, für diese Ehre, sondern auch bei ihrem Team.

„Ich bin dankbar, dass der Verband der Auslandspresse unseren Film ehrt“, freut sich die 36-Jährige, die bereits drei Golden Globes ihr Eigen nennen kann.

„Dies war eine echte Gemeinschaftsarbeit und ich werde für immer in der Schuld unserer Besetzung und Crew stehen, die im Bosnienkrieg ihre ganz eigenen Tragödien erlebt haben und mir einen authentischen Einblick in den Konflikt gegeben haben. Diese Nominierung ist ein Tribut an das kollektive Talent und die Leidenschaft dieser außergewöhnlichen Besetzung.“

Mit „In the Land of Bloody and Honey“ sorgte Jolie, die bei dem Film nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch verfasste, kürzlich für Schlagzeilen, nachdem ihr vorgeworfen wurde, die Geschichte des Films von einem Buch des kroatischen Journalisten James Braddock abgeschrieben zu haben. „Das war zu erwarten“, gab sich Jolie locker, als sie auf die Plagiatsvorwürfe angesprochen wurde. „Das passiert bei fast jedem Film.“

So habe sie sich zwar von mehreren Seiten inspirieren lassen, Braddocks Arbeiten seien ihr jedoch nicht bekannt. „Ich habe mich von vielen Büchern und Dokumentationen beeinflussen lassen“, erklärte sie. „Es ist die Kombination von Geschichten vieler Menschen. Aber dieses gewisse Buch habe ich nie zuvor gesehen.“

Die Golden Globes werden am 15. Januar in Los Angeles verliehen. Moderiert wird die Veranstaltung von Ricky Gervais.

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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