Meryl Streep:
Erfreut sich am Leben

Meryl Streep Berlinale (Foto: HauptBruch GbR)

Die Schauspielerin verrät im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“, dass sie mit zunehmenden Alter an Lebensfreude und Humor gewinnt.

Dies liege ganz einfach „am Leben“ und „am zunehmenden Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit“, wie sie erklärt. „Ich habe so viele Freunde verloren. Auch Freunde, die viel jünger waren als ich. And I’m fucking happy to be here.“

Dass sie mit 62 Jahren noch immer Millionen Menschen ins Kino lockt, kann sie zwar nicht verstehen, weiß aber, dass sie es anderen dadurch leichter macht, es ihr gleich zu tun. „Ja, ich habe eine Glasscheibe durchschlagen und es für andere leichter gemacht. Das ist gut. Aber ich habe keine Theorie, keine Erklärung für die Tatsache, dass die Leute mich immer noch sehen wollen.“

Ab dem 1. März ist Streep als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in „Die eiserne Lady“ in den Kinos zu sehen. Für ihre Darstellung der Politikerin erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Bei der Verleihung des begehrten Filmpreises, den sie bereits zweimal mit nach Hause nehmen durfte, fühlt sie sich allerdings fehl am Platz.

„Ich fühle mich dort überhaupt nicht wohl, ich fühle mich zu alt, zu dick, zu fremd. Aber ich bin kein Hasenfuß, der kneift. Bei der Oscar- Verleihung geht es um die Kleider, mehr als um irgendetwas anderes. Und jeder, der dort hingeht, denkt nur daran, was er oder sie anziehen wird. Ich bin nicht der Typ, der über so etwas nachdenkt, aber natürlich denke ich schon jetzt darüber nach.“

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Foto(s): © HauptBruch GbR

von TIKonline.de

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