Tine Wittler:
Als Kind „doppelt am Arsch“

Die Moderatorin erinnert sich im Interview mit der „Berliner Morgenpost“ an ihre Kindheit zurück und erklärt, dass sie es damals doppelt schwer hatte.

„Mann, als Kind war ich echt doppelt am Arsch, dick und dann auch noch blind, auf dem einen Auge minus sechs, auf dem anderen minus acht Dioptrien. Die Brille hing mir schief im Gesicht, weil das Glas auf der einen Seite viel schwerer war als auf der anderen.“

Noch heute ist Wittlers Figur immer wieder Thema. „Seit ich in der Öffentlichkeit stehe, werde ich immer wieder mit dem Thema Körper konfrontiert“, erklärt sie. „Eine Frau mit meiner Figur war etwas Neues im Fernsehen, das hat die Leute beschäftigt. Aber trotzdem hab‘ ich mich immer gefragt, warum ist es so wichtig, wie ich aussehe?“

Am meisten nervt es sie, dass sie noch immer gefragt wird, warum sie trotz ihrer Figur so selbstbewusst sei.

„Mittlerweile frage ich zurück: Warum denn trotzdem? Ich weiß, wie sie es meinen, und der Ansatz ist sicher ehrenswert, aber dieses Trotzdem ist der Kern des Problems. Als müsste ich eigentlich ein Häufchen Elend sein. Es geht immer um die Figur – wenn über mich geschrieben wird, dass ich erfolgreich bin, dann heißt es, ich sei dick im Geschäft, wenn ich verliebt bin, bin ich schwer verliebt, und immer so weiter.“

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Foto(s): © SuccoMedia

von TIKonline.de

Comments

  1. abspecken könnte trotzdem nicht schaden

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