James Morrison:
Pop war gestern

Der Sänger kehrt mit seinem neuen Album „The Awakening“ zu seinen Soul-Wurzeln zurück und lässt die Popmusik damit hinter sich, da er davon seit seiner letzten Tournee genug hat.
„Da war mir klar, dass ich dieses Pop-Ding nicht mehr länger machen werde. Immer mitzuhalten mit den Charts empfand ich als sehr anstrengend“, gibt er im Gespräch mit der ‚Hamburger Morgenpost’ zu. „Madonna kann das. Sie macht Musik, die zum jeweiligen Zeitgeist passt. Aber ich will einfach nur die Musik machen, die mir gefällt.“

Obwohl er mit Nelly Furtado und dem gemeinsamen Song „Broken Strings“ auf Platz 1 landete, fühlte sich der 27-Jährige nicht wohl. „Ich habe mich neben ihr immer gefühlt wie ein Sänger, der versucht, ein Popstar zu sein. Das hat zwar funktioniert, aber damit ist jetzt auf jeden Fall Schluss!“

Nachdem kürzlich sein Vater verstarb, erkannte Morrison, wie kostbar sein Leben ist und will sich nun auf das Positive fokussieren. „Ja, denn da war viel depressiver Mist in meiner Kindheit. Wenn ich mich also jetzt nicht darauf konzentriere, nach vorne zu gucken und positiv zu sein, würden die Kämpfe meiner Eltern an mich weitergereicht. Ich bin heute glücklich, dass ich eine wundervolle Familie und Tochter habe. Und meine Musik.“

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von TIKonline.de

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