Robin Gibb:
Musik half gegen Krebs

Robin Gibb (Foto: Andreas Sterzing/edel)

Der Bee Gees-Star sah sich im vergangenen Jahr mit der Diagnose Leberkrebs konfrontiert.
Dass er die Krankheit soweit besiegte und sich nun auf dem Weg der Besserung befindet, habe er seiner Meinung nach auch seiner Musik zu verdanken. So habe ihn die Arbeit an seinem erstem klassischen Werk „The Titanic Requiem“ von seinem Leiden abgelenkt. „Ich bin wirklich dankbar dafür, dass mich die Arbeit an ,The Titanic Requiem‘ in solchem Maße von meiner Krankheit abgelenkt hat, dass ich ernsthaft glaube, dass sie mir womöglich das Leben gerettet hat“, gibt Gibb im Gespräch mit der ,Sun‘ zu verstehen.

Von dem weltbekannten Schiff, das auf seiner Jungfernfahrt unterging und nun zum Thema seines aktuellen Werkes wurde, sei der Musiker indes fasziniert gewesen, seit er selbst als kleiner Junge eine schlechte Erfahrung auf einem Boot gemacht hatte. „Eine meiner frühesten Erinnerungen als kleiner Junge ist, dass mir meine Oma erzählte, wie ihre Mutter unglaublich weinte, als sie vom Sinken der Titanic erfuhr“, erinnert sich der 62-Jährige.

„Danach, als ich acht war und meine Familie und ich nach Australien segelten, um unsere musikalische Karriere und ein neues Leben anzufangen, gerieten wir in einen Monsun.“ Ihr Schiff habe daraufhin von einer Minute zur anderen ständige Höhenwechsel durchgemacht, was vielen Passagieren nicht gut bekam. „Dann machte der Kapitän eine Durchsage: ,Machen sie sich keine Sorgen. Es gab seit dem Untergang der Titanic 1912 keine Tragödie auf dem Meer‘.“

Obwohl diese Aussage weder richtig gewesen sei, noch zur Beruhigung der Passagiere beitrug, habe sie Gibb erneut auf den „Geist der Titanic“ aufmerksam gemacht. Von seinem Werk erhoffe sich der Sänger indes, dass es ein „passendes Denkmal“ für all jene sei, die bei dem tragischen Schiffsunglück den Tod fanden.

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Foto(s): © Andreas Sterzing / edel

von TIKonline.de

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