Marina and the Diamonds:
Liest keine Kritiken

Marina and the Diamonds will keine Kritiken zu ihrem Album „Electra Heart“ lesen. Die Sängerin gibt zu, dass sie zwar eine Rezension zu ihrem neuen Werk gelesen, dies aber dann gleich wieder aufgegeben hat.

„Ich habe vor einem Monat die erste gelesen und sofort wieder aufgehört, denn sonst hätte ich mich wahrscheinlich schon umgebracht“, erklärt sie im Interview mit „Gala.de“. „Das Einzige, was ich daraus ziehen konnte, war, dass die meisten die Platte und genau die Ironie schlecht verstanden haben. Ich dachte teilweise, die Rezensionen seien ein Witz. Aber vielleicht hat einfach niemand meine Art von Sinn für Humor. Obwohl, ein paar muss es geben, denn ich habe ja Fans.“

Das ihr neues Album im Vergleich zu ihrem ersten Werk „The Family Jewels“ poppiger und elektronischer geraten ist, war derweil keine Absicht. „Ich hab diese Richtung nicht absichtlich eingeschlagen. Denn ich denke gar nicht in Musikgenres, wie ‚Ich möchte, dass das bluesig klingt‘ oder eben elektronisch. Bei mir bestimmen die Texte die Musik. Das Album ist sehr kalt und elektronisch, weil die Person, die die Platte inspiriert hat, total abgeklärt war. Könnte eine Erklärung sein, oder?“

Auf „Electra Heart“ verarbeitet die Waliserin nämlich eine zerbrochene Beziehung und versucht, sich darüber lustig zu machen, wie sie gesteht. „Ich habe versucht, über eine Beziehung, die in die Brüche gegangen ist, hinwegzukommen. In den Songs ‚Bubblegum Bitch‘, ‚Homewrecker‘ und ‚Primadonna‘ mache ich mich über die Tatsache lustig, dass ich in einer Beziehung mit jemandem war, der mich nicht geliebt hat.“

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Foto(s): © Universal Music

von TIKonline.de

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