Alanis Morissette:
Belastungsstörung durch Erfolg

Alanis Morissette (Foto: Warner Music Group)

Die Sängerin, die Mitte der 90er-Jahre im Alter von 20 Jahren mit dem Hit „Ironic“ und dem Album „Jagged Little Pill“ schlagartig weltweit berühmt wurde, kam mit dem plötzlichen Ruhm nicht zurecht und leidet auch heute noch darunter, wie sie im Interview mit der britischen Zeitung ‚The Guardian‘ gesteht.
„Ich habe noch immer eine posttraumatische Belastungsstörung aus der ,Jagged Little Pill‘-Ära. Das war eine tiefgreifende Verletzung. Ich hatte das Gefühl, dass ich jede Millisekunde versuchte, Grenzen zu setzen und nein zu sagen und Menschen brachen in meine Hotelzimmer ein und gingen durch meinen Koffer und zogen an meinen Haaren und sprangen auf mein Auto“, erinnert sie sich. „Es gab eine Zeit während der ,Jagged Little Pill‘-Ära, in der ich bestimmt zwei Jahre lang nicht gelacht habe. Das war ein Überlebensmodus.“

Dass sie damals oft als verärgte junge Frau wahrgenommen wurde, sieht die 38-Jährige heute als Kompliment. „Wenn jemand sagt, dass ich wütend bin, ist das eigentlich ein Kompliment. In meinen Beziehungen war ich mit meiner Wut nicht immer direkt, was auch ein Grund dafür ist, warum ich in meinen Songs darüber geschrieben habe, weil ich so eine Angst hatte, als Frau meine Wut zu äußern.“

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Foto(s): © Warner Music Group

von TIKonline.de

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