Pink:
Definiert sich nicht

Pink will keine Definitionen von sich selbst abgeben. Die Sängerin erklärt, dass sie es nicht mag, sich selbst in Schubladen zu stecken.

„Ganz ehrlich, ich habe mich nie selbst definiert. Ich hatte nie das Bedürfnis danach. Das habe ich immer noch nicht. Jeder fragt immer: ‚Was für eine Art von Musik machst du?‘ Und ich antworte: ‚Gar keine. Ich mache sie einfach.‘ Und scheiß drauf, wenn man das nicht versteht. Ich stecke voller Geheimnisse“, sagt die Musikerin im Interview mit „Advocate.com“.

„Die Welt, in der ich lebe und in der ich gelebt habe, war sehr offen. Ich war ein Club-Kind. Ich war ein Candy Raver und ich bin die Art von Mensch, die das Mark aus dem Bein des Lebens saugt. Das waren verrückte Zeiten damals und ich habe oft die ganze Nacht durchgemacht.“

Genau wie andere Teenager sei sie damals auf der Suche nach sich selbst gewesen und habe im Zuge dessen viel Ecstasy genommen. „Und soweit ich weiß, gibt es keine definierte Sexualität, wenn man auf Ecstasy ist. Es gibt nur Liebe“, fährt die heute 33-Jährige fort. „Das ist alles, was es gibt und dann, wenn man es genug mag, denkt man: ‚Gott, sie sollten das in der Schulkantine ausgeben, weil dann würde ich meine Lehrer wirklich lieben und die ganze Welt würde Sinn ergeben.‘ Und dann wird man nüchtern und denkt: ‚Wow, das habe ich angehabt? Ich habe mich als Hummel verkleidet?’“

Lesbisch oder bisexuell war Pink nach eigener Aussage nie – auch wenn sie Erfahrungen mit Lesben gemacht hat. „Ich habe meine kleinen Freundinnen geliebt und wir haben uns geküsst und hatten Spaß und hielten Händchen. Als ich nach Los Angeles zog, war ich die Ehren-Lesbe von Los Angeles. Ich war nicht lesbisch, aber alle meine Freundinnen waren es. Das war also keine große Sache für mich, aber wenn eine Zeitung erscheint und darin steht, dass ich gesagt hätte, ich sei bisexuell, denke ich mir: ‚Was? Das ist nicht meine Wahrheit.‘ Und ich mag die Wahrheit. Ich mag die absolute Wahrheit.“

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von TIKonline.de

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