Kerry Washington:
‚Django Unchained‘ war hart

Kerry Washington gesteht, dass sie die Arbeit an „Django Unchained“ stark mitnahm. Für Quentin Tarantinos brutalen Western schlüpfte die Schauspielerin in die Rolle der Sklavin Broomhilda, deren Mann Django (gespielt von Jamie Foxx) versucht, sie aus den Klauen eines sadistischen Plantagenbesitzers (Leonardo DiCaprio) zu befreien.

Wie Washington im Gespräch mit „Parade.com“ preisgibt, fiel ihr die Darstellung alles andere als leicht. „Ich habe das Gefühl, ‚Django‘ emotional nur knapp überlebt zu haben“, so die 36-Jährige. „Die Gewalt. Jeden Tag das N-Wort hören zu müssen. Das hat mir psychologisch viel abverlangt, aber diese Geschichte war es wert.“

Am Set konnte sich Washington indes auf den mentalen Beistand ihrer Familie verlassen. Vor wenigen Monaten enthüllte sie dazu im Interview mit „The Daily Beast“: „Ich brauchte ihre Unterstützung für diesen Film, weil er auf verschiedene Art und Weise seelisch so schwierig war. Es ist unvorstellbar, dass meine Vorfahren all diese Qualen und Schmerzen erleiden mussten.“

Das Ausmaß der Sklaverei in den USA sei ihr zudem nicht bewusst gewesen, so Washington. „Ich las diese Dinge im Skript und dachte nicht, dass sowas jemals passiert ist. Aber dann sprach ich mit Quentin und er zeigte uns Illustrationen in Geschichtsbüchern, von Masken und anderen Gegenständen, die benutzt wurden, um Sklaven Qualen und Gewalt zuzufügen. Das hat mich wirklich umgehauen und ließ mich meine Vorfahren und das, was sie durchstanden, noch mehr wertschätzen als vorher. Ich habe es kaum geschafft, das nachzustellen.“

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von TIKonline.de

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