Naomi Campbell:
Ist nicht perfekt

Naomi Campbell

Naomi Campbell gibt zu, an sich arbeiten zu müssen. Die 43-jährige Model-Schönheit ist zwar mit ihrer persönlichen Entwicklung zufrieden, beharrt aber darauf, trotz begangener Fehler in der Vergangenheit – sie wurde mehrmals wegen Körperverletzung verurteilt – nichts zu bereuen.

„Ich werde weiter an mir arbeiten“, erzählt sie der englischen Zeitung „The Guardian“. „Aber ja, ich bin zufrieden mit mir selbst. Ich beobachte und handle instinktiv. Im Leben sollte man verletzlich genug sein, um zu wissen, wenn man Schuld hat. Ich bin so und traue mich auch, das zu sagen.“

Weiter berichtet sie: „Ich habe Fehler gemacht. Ihr kennt die Geschichten und ich werde sie sicher nicht nochmal erzählen. Ich gebe zu, was ich getan habe, aber ich bereue es nicht.“

Campbell beschreibt sich als loyal, gibt aber dennoch zu, gerne das Kommando zu übernehmen und vor keinem Wettkampf zurückzuschrecken. „Ob ich gerne den Ton angebe? Absolut, ich hasse es, zu verlieren. Und wenn mir jemand nein sagt, dann finde ich jemand anderen, der ja sagt. Aber ich bin zuverlässig“, enthüllt sie im Interview. „Außerdem bin ich großzügig und lasse Leute nicht hängen.“

Die Jurorin der amerikanischen Model-Castingshow „The Face“  findet, dass es einer mentalen Stärke bedarf, um in der Modeindustrie erfolgreich zu sein. Diesen Sinn für Disziplin will sie auch ihren Nachfolgerinnen beibringen. „Du musst Anweisungen befolgen können und immer selbstbeherrscht und positiv eingestellt sein. Aber trotzdem ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben“, erklärt sie ihren Erfolg im Geschäft.

„Das kann man niemandem beibringen. In der Show erzähle ich meinen Mädchen ‚Das hier ist ein Wettbewerb. Denkt daran: Fühlt euch hier nicht zu wohl und vergesst das, denn ihr werdet immer gegeneinander antreten. Ihr seid nicht hier, um Freunde zu finden.'“

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von Hirsch Heinrich

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