Karl Lagerfeld:
Kein Freund von Photoshop

Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld findet, dass Models oft aussehen, als hätten sie gerade ein Bestattungsinstitut verlassen, nachdem die Bilder mit Photoshop bearbeitet wurden. Der 80-jährige Designer ist der Meinung, dass Bilder häufig „über-retuschiert“ sind, wenn sie mit Bearbeitungs-Programmen verpfuscht werden.

Dies kann laut Lagerfeld zur Folge haben, dass die Models leblos aussehen und die Bilder ihr Charisma verlieren. In einem Interview mit Jessica Chastain erzählt er: „Wir befinden uns in einer Phase des Über-Retuschierens. Manche Models enden damit, leblos auszusehen, so als ob sie gerade aus einem Bestattungsinstitut kommen. Das ganze Leben wird ihnen aus dem Gesicht genommen. Ich hasse das.“

Der Designer ist außerdem „etwas schockiert“, wenn er sieht, wie glamourös Hollywood’s A-Promis aussehen, wenn sie vor einer Premiere in teuren Roben auf dem roten Teppich posieren und sich anschließend einen Film über „arme Mädchen“ anschauen.

„Der rote Teppich hat eigentlich nichts mit Mode zu tun. Er hat immer den gleichen Umriss. Mode ist etwas anderes als der rote Teppich, aber der rote Teppich ist Teil unserer Welt, unserer Mode-Welt … Manchmal ist es etwas zu viel. Man sieht diese tollen Kleider mit Schwalbenschwanz … die dorthin gehen, um sich einen Film über arme Mädchen in Osteuropa anzusehen. Ich finde das ein bisschen schockierend.“

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von Natalie Eilers

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