Lady Gaga:
Will keine „Schwulenikone“ sein

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Lady Gaga wollte anscheinend nie eine Ikone für Homosexuelle sein. Die exzentrische Sängerin, die sich offen zu ihrer Bisexualität bekennt, erklärt lautstark, dass sie nie vorhatte, ein Vorbild für Schwule und Lesben zu sein, da sie sich selbst nicht als homosexuell bezeichnet.

„Wo sage ich, dass ich eine Schwulenikone bin?“, stellt sie dem Magazin „Attitude“ gegenüber klar. „Ich habe nie gesagt, dass ich eine Schwulenikone bin. Wann ist das passiert? Sind das Texte auf dem Album? Ganz sicher nicht. Ich sehe mich nicht als – ich weiß gar nicht, was das Wort bedeutet. Das ist eine Bezeichnung, die vor Jahren erfunden wurde. Ich unterstütze Homosexuelle.“

Die 27-jährige Pop-Sensation, gründete die „Born This Way Foundation“, die sich um Mobbingopfer kümmert und setzte sich persönlich lange Zeit für die Rechte von Schwulen und Lesben ein. Außerdem beschwerte sich Gaga lautstark über die russischen Anti-Homosexuellen-Gesetze und forderte vom amerikanischen Militär, ihre Umgangsweisen Homosexuellen gegenüber zu ändern.

Derzeit ist die Sängerin glücklich verliebt in „Vampire Diaries“-Star Taylor Kinney und sorgt sich deshalb, dass man ihr ihre Bisexualität nicht abkauft. „Ich meine, ich bin bisexuell, das hab ich schon vorher gesagt“, erklärt sie im Interview.

„Ich sage es nochmal. Ich muss mich nicht – Entschuldigung für die Ausdrucksweise – wie eine Lesbe benehmen, damit mich die ganze Welt ernst nimmt.“ Sie fügt hinzu: „Du kannst es glauben oder nicht, es ist so, ich bin ehrlich. Ich sage es nicht, um provokant zu sein, hier hast du es, hier bin ich, nimm es oder lass es sein. Ich weiß einfach, dass ich nicht lesbisch bin – ich habe einen Freund – aber eine Menge meiner Freunde sind Teil dieser Gemeinschaft.“

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von Natalie Eilers

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