Eminem:
Zwänge werden schlimmer

Eminem

Eminem glaubt, dass seine Zwangserkrankung schlimmer wird. Der US-amerikanische Rapper erkannte sein Problem mit Zwangshandlungen erst, nachdem er sich im Jahr 2008 vom Drogenkonsum verabschiedete.

Ob die Erkrankung schon vor seiner Sucht vorhanden war, kann Eminem jedoch nicht sagen. „Ich glaube, dass meine Zwangserkrankung schlimmer wird. Ich habe es selbst festgestellt. Als ich nüchtern wurde, begann ich, Mist an mir festzustellen“, erklärt der Musiker im Interview mit der Zeitschrift „Rolling Stone“. „Wie auf dem Laufband. Wenn ich im Kopf hatte, dass ich 500 Kalorien verbrennen muss, habe ich genau diese Zahl getroffen.“

Auch in seiner Arbeit sei das Problem verwurzelt. „Und bei meiner Musik kann ich ewig daran arbeiten, um es richtig hinzubekommen, wobei ich Veränderungen vornehme, die keinem anderen überhaupt auffallen würden“, verrät Eminem und fügt an, dass er nicht mehr weiß, seit wann das Problem schon besteht. „Aber ich weiß nicht, ob es immer da war und mit Drogen nur unterdrückt wurde.“

Über seine Tablettenabhängigkeit hatte der 41-Jährige derweil bereits in der Vergangenheit berichtet. In diesem Zusammenhang erklärte er unter anderem, dass die Sucht seinem Leben einmal beinahe ein Ende bereitet hätte. „Als ich das erste Mal Vicodin nahm, war das so ein Gefühl wie ‚Ahh‘. Plötzlich war alles nicht nur ganz sanft, ich spürte auch keinen Schmerz mehr“, so Eminem zuletzt.

„Ich erinnere mich nur, wie es mir mehr und mehr gefiel. Die Leute versuchten mir zu sagen, dass ich ein Problem habe.“ Das hatte er allerdings nicht hören wollen und betont, dass er „ja kein Heroin“ nehme. Dass eine solche Medikamentenabhängigkeit jedoch schlimme Folgen haben kann, musste der Star schließlich im Krankenhaus erkennen. „Wäre ich nur zwei Stunden später ins Krankenhaus gekommen, wäre ich gestorben. Meine Organe haben versagt – meine Leber, meine Nieren, alles“, so Eminem damals.

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von Hirsch Heinrich

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